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Panorama „Take That“-Star spricht über die Totgeburt seiner Tochter
Nachrichten Panorama „Take That“-Star spricht über die Totgeburt seiner Tochter
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11:53 01.10.2018
Gary Barlow (M.) mit seinen „Take That“-Kollegen Mark Owen (l.) und Howard Donald. Quelle: Axel Heimken/dpa
London

Seine Fans kennen ihn als lebensfrohen Sänger der Band „Take That“, jetzt spricht Gary Barlow (47) über ein dunkles Kapitel, das sein Leben für immer verändert hat: die stille Geburt seiner Tochter Poppy.

Die englische Zeitung „The Sun“ zitiert Auszüge aus Barlows neuer Autobiografie „A Better Me“. Darin schreibt er über die tragischen Ereignisse im August 2012: „Zehn Tage vor der Abschlussfeier der Olympischen Spiele ist unsere Tochter Poppy gestorben. [...] Die Olympischen Spiele haben aufgehört, für mich zu existieren. Stattdessen wurden wir von dem Schlimmsten eingenommen, das uns je passiert ist.“

Zwischenzeitlich hätten Gary Barlow und seine Frau Dawn allerdings geglaubt, dass die Ärzte falsch liegen müssten, sie alles geträumt hätten. „Dawn hat gesagt, dass sie gefühlt habe, wie Poppy sich bewegt.“ Es sei aber nur das Fruchtwasser gewesen, das sich bewegt habe. „Für ein paar Momente hatten wir falsche Hoffnungen“, heißt es in den Auszügen der Biografie.

„Poppy sah perfekt aus und eine Stunde lang war sie für uns am Leben“

Poppy sei am Abend des 4. August zur Welt gekommen. „Als sie geboren wurde, war es, als würde ein Licht den Raum erhellen“, schreibt Barlow in seiner Autobiografie. „Poppy sah perfekt aus und eine Stunde lang war sie für uns am Leben. Unsere bildhübsche Tochter lag in unseren Armen.“ Dann sei die Realität regelrecht in den Raum gestürmt und jegliche Luft habe seine Lungen verlassen. „Es fühlte sich an, als ob jemand mit seiner Hand meine Kehle zuschnürt. Was wir in diesen 24 Stunden erlebt und gefühlt haben, sollte niemand durchmachen.“

Den Auftritt bei der Abschlussfeier der Olympischen Spiele absolvierte Barlow, danach sei er wieder direkt nach Hause gefahren. „Dort haben wir uns von der Welt abgeschottet. Wir haben uns ein Nest eingerichtet, in dem wir sicher und geliebt sein und gemeinsam trauern konnten.“

Barlow erklärt auch, warum er jetzt so offen über die Totgeburt seiner Tochter spricht: „Vielleicht hilft es anderen, ihre Erlebnisse zu teilen, wenn wir das auch tun.“

Von RND

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