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Panorama Suche nach Vermissten in Kalabrien wird fortgesetzt
Nachrichten Panorama Suche nach Vermissten in Kalabrien wird fortgesetzt
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12:31 21.08.2018
In der Raganello-Schlucht sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Quelle: Antonio Iannicelli/ANSA/AP/dpa
Civita

Bei der überraschenden Sturzflut in einer Schlucht in Italien sind zehn Menschen ums Leben gekommen. 23 Wanderer wurden am Montag vor den Fluten in der Raganello-Schlucht in der Region Kalabrien in Sicherheit gebracht. Elf wurden ins Krankenhaus gebracht, darunter ein zehnjähriger Junge, der wegen Unterkühlung behandelt wurde.

Heftiger Regen hatte am Montag die Überschwemmung verursacht. Die Opfer waren in zwei Wandergruppen unterwegs gewesen, die von einem zweieinhalb Meter hohen Wasserschwall überrascht wurden. Wie die Zivilschutzbehörde des Landes mitteilte, werden noch drei bis fünf Personen vermisst. Einsatzkräfte suchten am Dienstag weiter die Gegend ab.

Die zwölf Kilometer lange Schlucht ist an der engsten Stelle nur einige Meter breit. Die Wände sind 400 bis 700 Meter hoch. In der Schlucht im Nationalpark Pollino können Touristen laut der Webseite des Parks an Wasserströmen entlang wandern und unter anderem Wasserfälle besichtigen. Sie ist in drei Abschnitte unterteilt, je nach Schwierigkeitsgrad können Wanderungen dort zwei- bis dreieinhalb Stunden dauern.

Luca Franzese vom Bergrettungsteam in Kalabrien sagte der Nachrichtenagentur Ansa, eine derartige Überflutung durch den Fluss Raganello geschehe häufig im Winter, sei aber noch nie im Sommer vorgekommen.

Von RND/AP

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