Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Panorama Tote, Verletzte und Vermisste nach Erdbeben in Japan
Nachrichten Panorama Tote, Verletzte und Vermisste nach Erdbeben in Japan
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:54 06.09.2018
Zerstörte Häuser und Straßen im vom Erdbeben erschütterten Hokkaido in Japan. Quelle: Hiroki Yamauchi/Kyodo News via AP
Anzeige
Sapporo

Die Zahl der Todesopfer bei dem schweren Erdbeben im Norden Japans steigt. Wie die japanische Regierung am Donnerstag bekanntgab, kamen mindestens sieben Menschen ums Leben. Etwa 30 Menschen wurden vermisst, wie Medien berichteten. Mehr als 200 erlitten Verletzungen, nachdem am frühen Donnerstagmorgen ein Erdbeben der Stärke 6,7 die Menschen im Schlaf überrascht hatte. In vielen Regionen gingen Erdrutsche nieder, mehrere Häuser auf der nördlichen Hauptinsel Hokkaido wurden verschüttet. In drei Millionen Haushalten fiel der Strom aus. Häuser wurden teils vollkommen zerstört, Straßen aufgerissen und Geschäfte verwüstet..

Das Beben hatte Hokkaido um kurz nach 3 Uhr morgens in einer Tiefe von 40 Kilometern heimgesucht, wie der japanische Wetterdienst meldete. Das Epizentrum lag demnach östlich der Stadt Tomakomai mit 175.000 Einwohnern und 40 Kilometer südöstlich von Sapporo. In der Stadt leben 1,9 Millionen Menschen.

In der Nacht zu Donnerstag wurde die japanische Insel Hokkaido von einer schweren Erschütterung heimgesucht. Das Beben zog Dutzende Erdrutsche nach sich, mehrere Menschen kamen ums Leben.

Ministerpräsident schickt Soldaten ins Erdbebengebiet

Ministerpräsident Shinzo Abe sagte, 25.000 Soldaten und anderes Personal würden bereitgestellt, um bei Rettungsarbeiten zu helfen. Auf ganz Hokkaido fiel der Strom aus. Zuerst sollten Krankenhäuser wieder ans Netz geschlossen werden, sagte Wirtschaftsminister Hiroshige Seko. Er hoffe, für die gesamte Region lasse sich das Problem innerhalb weniger Stunden lösen. Flughäfen und viele Straßen wurden geschlossen.

Aufnahmen des Senders NHK zeigten den Moment der Erschütterung in der Stadt Muroran. Die Kamera geriet heftig ins Wanken, kurz darauf fielen alle Lichter in der Stadt aus. In Sapporo begrub ein Erdrutsch mehrere Autos jeweils zur Hälfte unter sich.

Von RND/AP

Anzeige