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Panorama Schülerinnen wollten Klassenkameraden erstechen und deren Blut trinken
Nachrichten Panorama Schülerinnen wollten Klassenkameraden erstechen und deren Blut trinken
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10:10 25.10.2018
Leuchtendes Blaulicht auf dem Dach eines Streifenwagen. Quelle: imago/Deutzmann
Bartow

In Florida ist eine mutmaßlich geplante Messerattacke zweier Schülerinnen auf Klassenkameraden vereitelt worden. Den elf und zwölf Jahre alten Mädchen drohe wegen Verschwörung zum Mord und Besitz einer Waffe in einer Schule ein Strafverfahren, teilten die Behörden am Mittwoch mit. Demnach kamen die elf und zwölf Jahre alten Mädchen am Vortag mit Messern bewaffnet in ihre Mittelschule in der Stadt Bartow.

Dort hätten sie Eingänge einer Toilette beobachten und darauf warten wollen, bis jüngere Schüler hineingehen würden. Dann hätten sie ihnen die Kehlen durchschneiden, deren Leichen zerstückeln, deren Fleisch essen und das Blut ihrer Opfer trinken wollen. Am Ende hätten die Mädchen geplant, die Messer gegen sich selbst zu richten. „Der Plan war, mindestens einen Schüler zu töten, doch hofften sie auf bis zu 15 bis 25 Schüler“, hieß es in Polizeiakten zur Festnahme der Mädchen.

Schülerinnen kamen in Jugendhaftanstalt

Die Sache flog auf, als Schulmitarbeiter das Duo suchten, nachdem es nicht zum Unterricht erschienen war. Sie fanden die Mädchen in einer Toilettenkabine vor, brachten sie in Büros, wo bei ihnen vier Messer, ein Pizzaschneider und Messerschleifer entdeckt wurden. Ihre grausigen Pläne hätten die Mädchen ausgeheckt, während sie über das Wochenende gemeinsam „gruselige“ Filme geguckt hätten, sagten Ermittler. Sie sitzen in einer Jugendhaftanstalt ein.

Von RND/AP