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Panorama Plötzlich Multi-Millionär
Nachrichten Panorama Plötzlich Multi-Millionär
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08:52 18.01.2016
Glückliche Gewinner: Lisa (2.v.l.), Tochter Tiffany (l.) und John Robinson (r.) nehmen ihren Millionenscheck von Lotto-Präsidentin Rebecca Hargrove entgegen. Quelle: Tennessee Lottery
Nashville

Die Robinsons sind eine typische Durchschnittsfamilie aus den USA. Vater John hat einen Job in einem Vertriebszentrum, Ehefrau Lisa ist Arzthelferin. Das soll auch so bleiben – mit einem großen Unterschied. Finanzielle Sorgen hat das Ehepaar aus einem kleinen Ort im US-Staat Tennessee keine mehr. Die Robinsons haben ein Drittel des Milliardenjackpots der Lotterie Powerball gewonnen.

Das Paar in den Fünfzigern meldete sich bei der Lottogesellschaft in Nashville – als erste von insgesamt drei glücklichen Gewinnern. John und Lisa Robinson werden nun um rund 200 Millionen Dollar (etwa 183 Mio. Euro) reicher. So viel dürfte ihnen von ihrem Anteil in Höhe von 327,8 Millionen Dollar bleiben, nachdem die Steuerbehörden zugeschlagen haben.

"Man kann nicht nichts tun"

Das Ehepaar hat zwei Kinder. Sie selbst beschreiben sich als bodenständige Leute – und das wollen sie auch als Multi-Multi-Millionäre bleiben. So planen beide, weiter ganz normal zur Arbeit zu gehen. "Man kann sich nicht einfach hinsetzen und nichts tun. Wie lange hält man das aus?", sagt der Familienvater.

Neben den Robinsons haben noch zwei andere Parteien den 1,58 Milliarden Dollar (rund 1,45 Mrd. Euro) dicken Jackpot – den bisher größten in der Lottogeschichte – geknackt. Diese zwei Gewinnscheine wurden in Florida und Kalifornien gekauft, die Besitzer meldeten sich aber zunächst nicht. Die Gewinner können sich für eine Einmalzahlung in Höhe von 327,8 Millionen Dollar entscheiden oder für eine über 29 Jahre gestreckte Auszahlung des vollen Jackpot-Drittels von 528,8 Millionen Dollar – jeweils vor Abzug der Steuern. Die Robinsons wählten den Einmalbetrag. "Man weiß nie, ob man morgen noch da ist", so Familienvater John, der auf dem Heimweg von der Arbeit mehrere Lottoscheine kaufte – auf Drängen seiner Frau und wenige Stunden vor der Ziehung. Dann ging er ins Bett, weil er sich nicht wohlfühlte. Lisa weckte ihn dann auf: "Ich rannte schreiend durchs Treppenhaus."

Keine großen Pläne

Große Pläne zum Geldausgeben haben die Robinsons nicht. Die Studentendarlehen ihrer Tochter wollen sie zurückzahlen und ihre Kirche sowie ein Krankenhaus unterstützen. Ihr bescheidener Bungalow reicht ihnen weiter völlig. Sie habe früher nie ein großes Haus gewollt, „das will ich immer noch nicht“, sagte Lisa Robinson. Schließlich müsse man das ja auch sauber halten. Aber einen Herzenswunsch ihrer Tochter werden sie erfüllen: Tiffany wollte immer ein Pferd, und jetzt bekommt sie es.

Von Gabriele Chwallek

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