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Panorama Promi- und Milliardärstöchter beim Springreiten
Nachrichten Panorama Promi- und Milliardärstöchter beim Springreiten
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16:12 28.07.2017
Tochter vom „Boss“: Jessica Springsteen gehört mittlerweile zu den 50 besten Springreitern der Welt.   Quelle: dpa
Hannover

Was haben Microsoft-Gründer Bill Gates und der frühere Apple-Chef Steve Jobs gemeinsam? Abgesehen von einer Vergangenheit in der Computerindustrie? Beide haben Töchter, die reiten – und zwar nicht nur ein bisschen gemütlich durch die Gegend. Jennifer Gates (20) und Eve Jobs (18) gehören zu einer Clique von sechs amerikanischen und prominenten Sprösslingen, die ihre kindliche Pferdepassion zur Profession gemacht haben.

Angeführt von Georgina Bloomberg, der 33-jährigen Tochter des ehemaligen New Yorker Bürgermeisters, starten auch Tom Sellecks Jüngste Hannah (27) und Steven Spielbergs Tochter Destry (18) inzwischen auf internationalen Turnieren, jetten mit ihren Tieren um den Globus und erobern Stück für Stück die Weltrangliste. Auf Platz 47 steht dort aktuell die Sechste und Erfolgreichste der Mädelsbande: Jessica Springsteen. Das Töchterchen von Rocklegende Bruce und Ehefrau Patti Scialfa gilt als extrem zielstrebig, mutig und talentiert. Eine Nominierung für die Olympischen Spiele in Rio hat die 24-Jährige in diesem Jahr nur knapp verpasst.

Spielberg, Gates, Jobs, Bloomberg. Die Hoffnungen des amerikanischen Reitsports tragen große Namen. Doch auch aus Europa kommen einige vielversprechende Sportlerinnen. Eine Übersicht.

Springsteen sitzt im Sattel, seit sie fünf ist. Die Eltern kaufen ihr damals ein Pony, dann noch eins und schließlich einen ganzen Ponyhof. Auf der Stone Hill Farm in New Jersey bastelt „Jessie“ seither fleißig an ihrer Springsportkarriere. Mit  16 Jahren gewinnt sie im US-Team die nordamerikanischen Meisterschaften der jungen Springreiter. Zwei Jahre später fliegt sie erstmals über den Großen Teich, um auf europäischen Reitsportevents mitzumischen. Seit 2012 ist die Tochter vom „Boss“ nicht mehr aus der schwersten Klasse wegzudenken. Sieben Spitzenpferde stehen in ihrem Stall.

Den Wallach Vindicat etwa ersteigerte Papa Bruce für eine hohe sechsstellige Summe, nachdem er bei Olympia 2012 zu Mannschaftsgold gesprungen war. Toronto, Hamburg, Shanghai, Lyon – Wochenende für Wochenende bezwingt Jessica Springsteen irgendwo auf der Welt einen anspruchsvollen Parcours. Auch zum Training ist der Amazone kein Weg zu weit: Seit 2015 mietet sie für ihre Vierbeiner einen ganzen Stalltrakt bei Hollands Springreitgröße Jan Tops im niederländischen Valkenswaard.

Hier trifft Springsteen auf Athina Onassis, die milliardenschwere griechische Reedereierbin, die ihr Leben ebenfalls dem Springsport gewidmet hat. Der 31-Jährigen gehört in Valkenswaard eine nicht minder noble Stallanlage. Doch als sie kürzlich ihren Mann, den brasilianischen Springreiter Doda de Miranda, in flagranti mit einer Pferdepflegerin erwischt, hält sie es auf dem eigenen Anwesen nicht mehr aus und siedelt zu Tops um.

Privat eng befreundet, im Fach ärgsten Konkurrentinnen

Ganz weg aus der Gegend will sie nicht: Unter ausländischen Reitnärrinnen gelten die Niederlande neben Großbritannien und Deutschland schließlich als absolutes Pferdesporteldorado. Wer sich im „alten Europa“ einen Namen macht, heißt es, schafft es bis ganz nach oben – so wie einst Meredith Michaels-Beerbaum, Tochter eines Hollywoodregisseurs, die mit 21 Jahren die USA verließ und zu Springsportikone Paul Schockemöhle nach Niedersachsen zog, wo sie auch ihren späteren Mann Markus Beerbaum kennenlernte. Heute ist Michaels-Beerbaum mehrfache Olympiasiegerin und selbst Anlaufstelle für US-Talente.

Nie zuvor allerdings sehnten sich so viele Prominententöchter danach, hoch zu Ross über mannshohe Hürden zu segeln, wie derzeit. Sah man bisher lediglich die attraktive Monegassin Charlotte Casiraghi, Tochter von Prinzessin Caroline, ihr Glück im Sattel suchen, verbringt inzwischen eine ganze Gruppe gutbetuchter Mädchen ihr Leben zwischen Pferdefarm und Turnierplatz. Experten attestieren den reitenden Milliardärskindern eine besondere Form von Bodenständigkeit und Fleiß, schließlich helfen weder Reichtum noch Name durch den Hindernisparcours, in der klassischen Männerdomäne sind Schneid und Geschick gefragt.

Tatsächlich hätten es aber wohl weder Eve Jobs noch Jennifer Gates zu aufstrebenden Stars am amerikanischen Reitsporthimmel gebracht, wenn ihre Eltern ihnen nicht in Wellington, Florida – dem Reitsportmekka der USA –, für 35 Millionen (Gates) respektive 15 Millionen Dollar (Jobs) einen Stall voll bester Pferde gekauft hätten. Tochter Gates startet an diesem Wochenende im Weltcupspringen in Las Vegas, Eve Jobs gewann kürzlich ein großes Turnier in Los Angeles. Die beiden Mädchen sind privat eng befreundet, in ihrem Fach allerdings machen sie sich scharfe Konkurrenz– ganz wie vormals ihre Väter.

Von Sophie Hilgenstock

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