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Panorama Neujahr-Liveblog: 17-Jähriger stirbt bei Feuerwerk durch Kugelbombe – Attacke mit Baseball-Schläger
Nachrichten Panorama Neujahr-Liveblog: 17-Jähriger stirbt bei Feuerwerk durch Kugelbombe – Attacke mit Baseball-Schläger
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14:26 01.01.2019
Vor einem Polizeiwagen in Frankfurt/Main wird Feuerwerk gezündet. Quelle: Boris Roessler/dpa
Hannover

Auch in diesem Jahr gab es in der Silvesternacht bundesweit zahlreiche Einsätze von Polizei und Feuerwehr zum Jahreswechsel. Ein Überblick:

+++ Offener Kühlschrank sorgt für Feuerwehr-Einsatz +++

In Schleswig-Holstein rückten die Feuerwehren in der Silvesternacht etwa 280 Mal aus – deutlich häufiger als im vergangenen Jahr. Die meisten Brände seien durch Silvesterfeuerwerk verursacht worden, und es blieb bei geringem Sachschaden. Kuriosester Einsatz sei die Alarmierung wegen eines angeblich piependen Rauchmelders in Lübeck gewesen. Die Feuerwehr stellte vor Ort fest, dass das Piepen durch eine offen stehende Kühlschranktür verursacht wurde.

+++ Mann zündet Silvesterknaller in seiner Küche – Feuer +++

Unvorsichtigerweise hat ein Mann in Lautertal (Kreis Bergstraße) kurz vor dem Jahreswechsel in seiner Küche einen Silvesterknaller gezündet und dort ein Feuer ausgelöst. Eine Tasche geriet in Flammen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Den Brand habe der Mann noch löschen können, sei aber wegen des starken Rauchs kurz bewusstlos geworden. Die Glut habe dann den hölzernen Küchenschrank erfasst. Der Mieter sei wegen einer leichten Rauchvergiftung ins Krankenhaus gekommen. Der Sachschaden wird auch 2500 Euro geschätzt.

+++ Streitschlichter mit Baseballschläger angegriffen +++

Ebenfalls in Rheinland-Pfalz schlugen in der Silvesternacht mehrere Männer einen Mann zusammen, der einen Streit in ihrer Gruppe schlichten wollte. Der Anwohner in Freinsheim sah von seinem Balkon aus die Auseinandersetzung und lief nach Polizeiangaben zusammen mit seiner Frau auf die Straße. Dort wurde er von drei oder vier Männern zunächst verbal angegangen und dann mit einem Baseball-Schläger attackiert. Auch als er schon am Boden lag, schlugen die jungen Männer weiter auf ihn ein. Anschließend konnten sie flüchten.

+++ Feuerwehrmann bei Löscharbeiten attackiert +++

Bei Löscharbeiten wurde in Frankfurt (Oder) ein Feuerwehrmann attackiert: Als ihm ein Mann gegen den Kopf schlug, erlitt er eine Platzwunde, wie die Polizei mitteilte. Eine Gruppe von Jugendlichen hatte ein Feuerwerk gezündet, dabei war eine Wiese in Brand geraten. Bei dem Einsatz soll der Tatverdächtige die Löschkräfte an ihrer Arbeit gehindert haben. Auch der Feststellung seiner Personalien habe er sich widersetzt.

+++ 17-Jähriger stirbt in Österreich bei Feuerwerk durch Kugelbombe +++

Ein 17-Jähriger ist in Österreich beim Silvesterfeuerwerk durch eine sogenannte Kugelbombe getötet worden. Wie die Polizei mitteilte, starb der junge Mann aufgrund schwerer Kopfverletzungen. Nachdem ein erster Zündversuch schief gegangen war, hatte der 17-Jährige laut Polizei versucht, die Bombe mit einem Durchmesser von rund 15 Zentimeter erneut abzuschießen. Da diese dabei sofort im Metallrohr der selbstgebauten Abschussvorrichtung explodierte, konnte sich der 17-Jährige nicht mehr in Sicherheit bringen. Zuvor hatte der junge Mann bei der privaten Silvesterparty in Oberösterreich erfolgreich fünf bis sechs Kugelbomben gezündet. Um Mitternacht wollte er nach Polizeiangaben dann das größte Exemplar knallen lassen.

+++ Zwei Tote in Niederlanden durch Feuerwerk +++

Wohl durch Silvesterböller sind in den Niederlanden zwei Menschen ums Leben gekommen. In Enschede im Osten des Landes starb ein Mann bei einer Explosion, die vermutlich durch Feuerwerk ausgelöst wurde, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. In Friesland nahe des Wattenmeers kam am Silvesterabend ein Mann ums Leben, die Polizei geht auch in diesem Fall von Feuerwerk als Ursache aus. Die Untersuchungen seien noch nicht abgeschlossen.

+++ Acht Menschen in Karussell gefangen – Jahreswechsel in 50 Metern Höhe +++

Diesen Start ins neue Jahr werden sie nicht vergessen: Gefangen in einem Karussell in rund 50 Metern Höhe haben acht Menschen im französischen Rennes die Silvesternacht verbracht. Erst nach acht Stunden konnten sie gerettet werden.

+++ Pizzeria in Leipzig brannte – Explosion als Ursache vermutet +++

Eine Leipziger Pizzeria ist vermutlich durch eine Explosion in dem Restaurant in Brand geraten. Das Lokal war geschlossen, als am Silvesterabend das Feuer ausbrach, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Auf der Straße vor der Pizzeria lagen Trümmerteile. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war zunächst nicht eindeutig geklärt, die Ermittler gehen aber von einer Explosion in dem Restaurant aus. Auch deren Ursache wirft Fragen auf.

Polizisten am Silvesterabend in Leipzig. Quelle: Sebastian Willnow/dpa

+++ Reizgas bei Silvesterfeier in Saarbrücker Club – mehrere Verletzte +++

Ein übles Ende hat eine Silvesterfeier in einer Disko in Saarbrücken genommen: Kurz nach fünf Uhr früh versprühte ein Unbekannter auf der Tanzfläche Reizgas, wie die Polizei mitteilte. Daraufhin liefen die Gäste fluchtartig ins Freie. Mehrere Menschen, unter ihnen eine Schwangere, wurden leicht verletzt. Ein Besucher musste stationär im Krankenhaus aufgenommen werden. Der Pfefferspray-Behälter wurde von der Polizei sichergestellt, nach dem Täter wird gefahndet.

+++ Rakete setzt Küche in Brand – sechs Hausbewohner verletzt +++

Eine verirrte Silvesterrakete ist in Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) in die sechste Etage eines Mehrfamilienhauses eingeschlagen und hat die Küche einer Wohnung in Brand gesetzt. Der 34 Jahre alte Bewohner hatte noch das Klirren des Balkonfensters gehört und sich in Sicherheit gebracht. Er und fünf weitere Nachbarn mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in Krankenhäusern behandelt werden, teilte ein Polizeisprecher am Dienstag mit. Sämtliche Bewohner des Hauses hätten sich aber aus eigener Kraft retten und das Haus verlassen können, hieß es.

Während er mit der linken Hand eine brennende Rakete hält, filmt sich ein Mann bei der Aktion selbst mit seinem Smartphone. Quelle: Boris Roessler/dpa

+++ Vier Verletzte durch Böller in Brandenburg +++

Bei den Silvesterfeiern in Brandenburg sind mindestens vier Menschen durch Feuerwerkskörper verletzt worden. Dazu zählt ein Mann aus Luckenwalde (Teltow-Fläming), der in der Nacht zum Dienstag durch einen Böller eine Fingerkuppe verlor, wie das Lagezentrum des Polizeipräsidiums in einer vorläufigen Bilanz mitteilte. Bei drei weiteren am Neujahrsmorgen bereits bekannten Unfällen mit Feuerwerk wurden Betroffene wegen einer Brandverletzung im Gesicht, einer Handverletzung und starkem Ohrenschmerz behandelt.

+++ Tödlicher Verkehrsunfall: Mann von Auto überfahren +++

Im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg ist in der Silvesternacht ein Fußgänger von einem Auto überfahren worden. Der 38-Jährige starb noch am Unfallort, wie die Polizei mitteilte. Der Wagen habe ihn erfasst, als er die Straße überqueren wollte. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Autofahrer zu schnell unterwegs gewesen.

+++ Silvesterrakete trifft 11-Jährigen am Bein +++

Ein 11-Jähriger ist an Silvester im schwäbischen Wallerstein (Landkreis Donau-Ries) von einer Rakete am Bein getroffen worden. Nach Polizeiangaben wollte ein 46-Jähriger die Rakete aus einer Flasche abschießen. Dabei stürzte die Flasche um, die Rakete zündete und traf den 11-Jährigen am Bein. Der Junge kam mit leichten Brandverletzungen ins Krankenhaus.

+++ Kettenreaktion: Silvesterböller zünden in Hosentasche +++

Bei einem Silvesterunfall im Stile einer Kettenreaktion ist im Landkreis Bamberg in Bayern ein 23-Jähriger schwer verletzt worden. Ein 26-Jähriger hatte nach Polizeiangaben in Oberhaid einen kleinen Kracher geworfen, der unglücklicherweise in der Tasche des Mannes landete. Darin sei wiederum Leuchtspurmunition gebunkert gewesen, die wegen der Hitze explodiert sei, teilte die Polizei mit. Der 23-Jährige wurde mit schweren Verletzungen am Bein und an einer Hand in eine Spezialklinik gebracht.

+++ Böller explodiert in der Hand +++

Bei einer Böllerexplosion ist ein Mann in Niederbayern an Hand und Wange verletzt worden. Der 40-Jährige aus Sankt Oswald-Riedlhütte sei der Meinung gewesen, dass die Zündschnur nicht brannte, teilte die Polizei mit. Daher hielt er den Böller noch in der Hand, als dieser explodierte. Der Mann erlitt leichte Brandverletzungen, um die sich der alarmierte Rettungsdienst in der Silvesternacht kümmerte.

+++ Männer zünden selbstgebasteltes Feuerwerk – Lebensgefahr +++

Mit dem Zünden von selbstgebauten Feuerwerkskörpern haben sich zwei Männer in Essen in der Silvesternacht lebensgefährliche Verletzungen zugefügt. Rettungskräfte brachten die 31 und 33 Jahre alten Männer ins Krankenhaus. Laut Polizei hatten sie die Feuerwerkskörper in mehreren Koffern auf einen Schulhof transportiert. Die Polizei sperrte den Hof ab und forderte Entschärfer des Landeskriminalamtes an, um das explosive Material unschädlich zu machen.

+++ Mit Rakete auf Polizisten geschossen +++

Polizisten in Dortmund sind in der Neujahrsnacht mit einer Silvester-Rakete beschossen und mit Flaschen beworfen worden. Zu den Angriffen auf die Beamten kam es nahe der Innenstadt aus einer Personengruppe heraus, wie die Polizei am frühen Morgen über Twitter mitteilte. Die Lage habe aber schnell wieder beruhigt werden können. Verletzt worden sei niemand, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann, der die Rakete geschossen habe, sei in Gewahrsam genommen worden. Weitere Personen sollten angezeigt werden.

+++ Zwölf Menschen bei Brand in Nordhorn verletzt +++

Bei einem Kellerbrand im niedersächsischen Nordhorn sind in der Neujahrsnacht zwölf Menschen verletzt worden. Die Einsatzkräfte wurden am Dienstag in den frühen Morgenstunden zu einem Mehrfamilienhaus gerufen, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Das Haus, in dem über 60 Menschen gemeldet sind, wurde evakuiert. Vermutlich mit Rauchgasvergiftungen seien die Verletzten in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Detailliertere Angaben konnte der Beamte zunächst nicht machen. Auch die Brandursache war am Dienstagmorgen unklar.

+++ Familientragödie im Nebel: Zwei Tote und 19 Verletzte bei Karambolage +++

Bei einem schweren Autounfall im Nebel auf einer Bundesstraße in Baden-Württemberg sind zwei Menschen ums Leben gekommen und 19 verletzt worden. Bei dem einen Todesopfer handele es sich um einen zehnjährigen Jungen, sagte ein Polizeisprecher am frühen Dienstagmorgen. Der zweite Tote, ein 39-jähriger Mann, sei sehr wahrscheinlich der Vater des Kindes.

+++ Mann sprengt sich Hand mit Böller ab +++

Bei einem Unfall mit einem Böller sind am Silvesterabend in Niedersachsen zwei Menschen verletzt worden. Ein 38-Jähriger habe sich nach ersten Erkenntnissen eine Hand weggesprengt, sagte ein Sprecher der Polizei in der Nacht zum Dienstag. Eine 54 Jahre alter Mann habe bei dem Unfall in Winsen an der Aller Verletzungen im Gesicht erlitten.

Von RND/seb/dpa

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