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Panorama Mordvorwurf – Haftbefehl gegen 32-jährigen Syrer
Nachrichten Panorama Mordvorwurf – Haftbefehl gegen 32-jährigen Syrer
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20:51 31.03.2018
Das Gebäude in der Wurzner Straße in Leipzig ist völlig ausgebrannt. Quelle: Kempner
Leipzig

Nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Leipzig hat der Ermittlungsrichter gegen einen 32 Jahre alten Verdächtigen Haftbefehl erlassen. Der Syrer, der in dem Gebäude in der Wurzner Straße gewohnt hat, war am Karfreitag festgenommen worden. Er soll das Feuer im Treppenhaus gelegt haben.

„Der Tatvorwurf lautet Mord, versuchter Mord und besonders schwere Brandstiftung“, sagte Jana Friedrich, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). In den Flammen war ein Mensch ums Leben gekommen. Ein weiterer Bewohner liegt mit schwersten Verbrennungen im Krankenhaus. Weitere 15 Menschen wurden verletzt.

Mehrfamilienhaus in Volkmarsdorf in Flammen

Ein 32-jähriger Hausbewohner wurde offenbar festgenommen. + Die Feuerwehr hat eine Leiche gefunden. + Ein Mann liegt mit schwersten Verbrennungen in einer Leipziger Klinik. + 34 Menschen haben ihre Wohnungen verloren. + Ein Teil des Gebäudes ist eingestürzt. + Die Chronologie des verheerenden Brandes in der Wurzner Straße http://go.lvz.de/4c4

Gepostet von LVZ Leipziger Volkszeitung am Freitag, 30. März 2018

Zum Todesopfer liegen jetzt erste Erkenntnisse zur Identität vor. „Es handelt sich wahrscheinlich um eine Frau“, bestätigte Polizeisprecher Uwe Voigt auf Anfrage des RND. Das hätten erste Erkenntnisse der Rechtsmedizin ergeben. Für eine zweifelsfreie Identifizierung seien weitere Ermittlungen notwendig. Das könne noch einige Zeit in Anspruch nehmen, so Friedrich. Die Leiche war neben einem toten Hund in der vierten Etage des Hauses von der Feuerwehr gefunden worden. Die Brandschützer hatten aufwendig nach Verletzten und auch Todesopfern mit einer Wärmebildkamera und über Leitern gesucht. Das Treppenhaus war zuvor teilweise eingestürzt.

Nach wie vor ist auch die Identität des schwer verletzten Mannes im Krankenhaus unklar. „Sein Zustand ist sehr kritisch“, so Friedrich. Es lägen aber erste Hinweise zu seiner Person vor. Weitere Angaben machte sie nicht.

Der Ermittlungen werden auch in den kommenden Tagen mit Hochdruck weitergeführt. Die Brandexperten dürfen aber frühestens am Dienstag nach Ostern das stark beschädigte Haus betreten. Bis dahin habe ein Statiker das Gebäude gesperrt. Die Bewohner des fünfstöckigen Hauses kamen bei Verwandten und Freunden unter. Das Sozialamt hat zudem weitere Betroffen in Notunterkünften untergebracht.

Von Matthias Roth/RND

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