Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Panorama Flüchtlingshelfer war offenbar betrunken
Nachrichten Panorama Flüchtlingshelfer war offenbar betrunken
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:51 29.01.2016
Die Initiative "Moabit hilft" hat die Lügengeschichte über den Tod eines Flüchtlings in Berlin erneut bedauert. Quelle: Jörg Carstensen/dpa
Anzeige
Berlin

Die Initiative "Moabit hilft" hat die Lügengeschichte über den Tod eines Flüchtlings in Berlin erneut bedauert. "Wir sind jetzt vorsichtiger. Wir müssen uns auch entschuldigen", sagte die Sprecherin der Initiative, Diana Henniges, der Berliner "tageszeitung" (Freitagsausgabe). Sie äußerte Unverständnis über das Vorgehen des Flüchtlingshelfers Dirk V. Zwei Tage zuvor hatte der ehrenamtliche Mitarbeiter behauptet, ein junger, erkrankter Syrer sei nach langer Wartezeit am Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) in der Nacht zum Mittwoch gestorben.

Dies hatte in Berlin zu einer beispiellosen Suchaktion nach dem Toten geführt. Hunderte Einsatzkräfte bei Polizei, Feuerwehr und Krankenhäusern hatten versucht, den verstorbenen Flüchtling zu finden. Zudem führte die Meldung erneut zu heftiger Kritik an Senat und Behörden. Der vermeintliche Todesfall erwies sich später als frei erfunden.

Helfer war offenbar alkoholisiert

Henniges verwies darauf, dass Dirk V., zum Zeitpunkt der Behauptung offenbar alkoholisiert war. Auf Facebook habe er mittlerweile erklärt, dass er zum Tatzeitpunkt leicht betrunken und gestresst gewesen sei. Er könne sich zudem nicht mehr daran erinnern, was er geschrieben habe. "Für das, was er da ausgelöst hat, ist das ein bisschen dürftig", kritisierte Henniges.

Die Hilfsinitiative sieht sich nach der Falschmeldung weiterhin heftiger Kritik ausgesetzt. Allerdings gebe es Unterstützung "auch aus Ebenen, wo wir es am wenigsten erwartet haben", sagte Henniges. So habe der neue Lageso-Leiter gesagt, die Initiative solle mit ihrer Hilfe für Flüchtlinge weiter machen. Ebenso habe sich Berlins Sozialsenator Mario Czaja (CDU) "relativ neutral gehalten und von einer wichtigen Zusammenarbeit mit 'Moabit hilft' gesprochen", berichtete Henniges.

epd

Ein deutscher Autofahrer hat offenbar den Linksverkehr in Australien missachtet. Bei einem Frontalzusammenstoß auf der falschen Seite der Straße kam der Beifahrer ums Leben.

29.01.2016

Der britische Musiker Phil Collins ist wieder mit seiner Ex-Ehefrau Orianne Cevey liiert. Nach einer zehnjährigen Beziehungspause will es das Paar noch einmal miteinander versuchen.

29.01.2016
Panorama Überarbeitetes Schönheitsideal - Barbie bekommt eine neue Figur

"Kurvig", groß und klein: Die Barbie darf eine neue Figur haben. Hersteller Matell präsentierte in den USA die neue Puppen-Generation.

29.01.2016
Anzeige