Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Panorama Mindestens 21 Tote bei Waldbränden
Nachrichten Panorama Mindestens 21 Tote bei Waldbränden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:03 11.10.2017
Über 45 000 Hektar Land wurden Opfer der Flammen, 21 Menschen kamen ums Leben. Quelle: dpa
San Francisco

Bei den aktuellen Waldbränden in Kalifornien sind nach Behördenangaben inzwischen 21 Menschen getötet worden. Der Leiter des kalifornischen Amts für Forstwesen und Brandschutz, Ken Pimlott, nannte die neue Opferzahl am Mittwoch. Die Serie von Walbränden in einem Weinanbaugebiet sei „ein ernstes, kritisches, katastrophales Ereignis“. 8000 Feuerwehrleute konzentrierten sich im Kampf gegen die Flammen darauf, Leben und Grundstück zu schützen, sagte er.

In der Stadt Santa Rosa sowie in den Weinregionen Napa und Sonoma nördlich der Metropole San Francisco hinterließen die Feuer vielerorts nur noch Schutt und Asche. Weit mehr als 3500 Gebäude brannten ab, über 45 000 Hektar Land wurden Opfer der Flammen. Mehr als 100 Menschen wurden verletzt. Die Sicherheitskräfte fürchteten weitere Todesopfer, da noch zahlreiche Menschen vermisst wurden. Für Mittwoch rechnete der Wetterdienst mit weiteren Winden, die mit starken Böen die Brände anfachen können.

Der Gouverneur fordert Zehntausende zur Flucht auf

Bei starken Winden hatten sich mehr als ein Dutzend Brände ausgebreitet. Am Mittwoch wüteten in der Region noch immer 15 Feuer. Mehr als 400 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Dazu kamen nach Angaben von CNN etwa 4000 Ersthelfer, Freiwillige und Kräfte des Militärs. „Es ist die reine Zerstörung“, sagte Kaliforniens Feuerwehrchef Ken Pimlott.

Im Napa County starb ein Ehepaar, das seit 75 Jahren verheiratet war. Der Mann war 100 Jahre alt, seine Frau 98. In der Stadt Santa Rosa wurde eine Ausgangssperre verhängt, um Plünderungen zu verhindern. In der Kleinstadt mit rund 175 000 Menschen brannten mehrere Wohngebiete ab.

Gouverneur Jerry Brown erklärte für acht Gemeinden den Notstand. Die Behörden forderten Zehntausende Menschen auf, sich vor den Flammen in Sicherheit zu bringen. In der Nacht zu Mittwoch galten auch für Teile der Stadt Caligosta Evakuierungsmaßnahmen. Der lokale Sender KPIX berichtete, auf dem einzigen Highway, der als Fluchtweg in Frage kam, habe sich der Verkehr gestaut. An Tankstellen sei das Benzin knapp geworden.

Im Oktober drohen immer die meisten Brände

US-Präsident Donald Trump sagte, die Regierung sei an der Seite der Kalifornier. Die Brände hätten eine furchtbare Tragödie verursacht. „Die Menschen haben mein größtes Mitgefühl. Sie machen eine Menge durch“, sagte Trump am Rande einer Ehrung im Weißen Haus.

Oktober ist nach Angaben der kalifornischen Behörden traditionell der Monat mit den meisten Bränden. Feuerwehrchef Pimlott sagte, dass 95 Prozent aller Feuer in Kalifornien - vorsätzlich oder fahrlässig - von Menschen verursacht würden. Die Wahrscheinlichkeit, dass Blitze große Flächenbrände auslösten, sei sehr gering.

Von APdpa/RND

In der Schweiz ist sogar das Abwasser veredelt. Wie eine wissenschaftliche Studie jetzt ermittelt hat, fließen jährlich Gold und Silber im Wert von je rund 1,3 Millionen Euro in die Schweizer Kläranlagen. Die gefundenen Edelmetalle stammen jedoch nicht aus der Schmuckdose.

11.10.2017

Über Jahrzehnte soll der US-Filmmogul Harvey Weinstein Schauspielerinnen sexuell genötigt haben, mittlerweile wird ihm sogar Vergewaltigung vorgeworfen. Jetzt brechen die Opfer plötzlich ihr Schweigen – kippt damit das Kartell der männlichen Macht in Hollywood?

11.10.2017
Panorama Schockmoment am Bahnsteig - Güterzug reißt Kinderwagen mit

Videoaufnahmen einer Überwachungskamera an einem Bahnhof in England zeigen, wie gefährlich es ist, einen Kinderwagen unbeaufsichtigt am Bahnsteig stehen zu lassen.

11.10.2017