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Panorama Drogen-Beichte von Maria Furtwängler
Nachrichten Panorama Drogen-Beichte von Maria Furtwängler
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20:19 21.01.2016
"Tatort"-Kommissarin Maria Furtwängler verriet jetzt, dass sie als Jugendliche gekifft und sogar selber Haschisch angebaut hat. Quelle: Holger Hollemann/dpa
Hamburg

Im Hannoveraner "Tatort" geht sie als Kommissarin Lindholm Verbrechen auf den Grund. Jetzt hat Maria Furtwängler dem "Stern" verraten, dass sie sich selbst nicht immer getzeskonform verhalten hat. Sie habe als Schülerin gelegentlich Haschisch geraucht und sogar eigene Cannabis-Pflanzen anbaut. "Es gab ein kleines Anbaugebiet im Garten meiner Mutter, so ungefähr zehn Pflanzen", sagte die Schauspielerin. Später seien ihr diese allerdings wohl von Mitschülern gestohlen worden.

Keine harten Drogen ausprobiert

Im Kinofilm "Das Wetter in geschlossenen Räumen" (Starttermin 28. Januar) spielt Maria Furtwängler eine PR-Frau, die für das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen arbeitet, aber säuft, kokst und sogar Extasy nimmt und außerdem einen jungen Liebhaber hat. Harte Drogen habe sie nie probiert, sagte Furtwängler. Dafür sei sie ein zu großer Angsthase. "Ich habe mir aber mal von einer Freundin eine Ecstasy-Pille besorgt, um auszuprobieren, wie das so ist. Die liegt seit zehn Jahren in einem Schächtelchen und lacht mich an." Das werde sie wohl noch weiterhin tun.

Schon immer für ältere Männer interessiert

Auch einen jüngeren Liebhaber könnte sich die 49-Jährige nicht vorstellen: "Leider habe ich mich immer schon für ältere Männer interessiert." Im Interview sagte sie, dass sie ihre Ehe als Ausdruck "großer Beständigkeit" sei. Eine 25-jährige Ehe sei nichts, "was man umsonst kriegt".

Für eine Verschärfung des Sexualstrafrechts

Die Schauspielerin und Ärztin äußerte sich auch zu den Übergriffen in Köln in der Silvesternacht. "Das Sexualstrafrecht muss endlich verschärft werden", forderte sie, "jede nicht einvernehmliche sexuelle Handlung muss strafbar sein." Sexuelle Belästigungen habe sie auch selbst schon erlebt – zum Beispiel als Schülerin auf dem Nachhauseweg. "Und jedes Mal war ich so geschockt und tief beschämt, dass ich mich nicht zur Wehr gesetzt habe", sagte Maria Furtwängler.

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