Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Panorama Lynchmob in Bremen: Polizei sucht die Täter
Nachrichten Panorama Lynchmob in Bremen: Polizei sucht die Täter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:32 14.06.2018
Ein Fall von Selbstjustiz beschäftigt die Polizei in Bremen. Quelle: dpa
Anzeige
Bremen

Die Polizei sucht noch immer nach den Tätern, die in Bremen einen 50-jährigen Mann in seiner Wohnung zusammengeschlagen und lebensgefährlich verletzt haben. „Es gibt noch keine Tatverdächtigen“, sagte am Donnerstag der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Frank Passade.

Nach einer Fernsehsendung über Pädophile hatte ein Lynchmob den Mann in seiner Wohnung überfallen. Die Täter seien der Ansicht gewesen, den 50-Jährigen in dem TV-Beitrag erkannt zu haben, teilte die Polizei am Mittwoch mit. „Sie meinten, im Beitrag die Anschrift des dargestellten Mannes identifiziert zu haben und suchten diese auf.“

Polizei hat keine Beweise für pädophile Neigung gefunden

Das Opfer schwebt mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr. Die Polizei geht nach den Ermittlungen davon aus, dass in dem betroffenen Wohnhaus keine Menschen mit pädophiler Neigung wohnen. Es werde wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt. Wie viele Täter es waren, war noch unklar. Die Kriminalpolizei ruft mögliche Zeugen auf, sich zu melden.

Die Polizei wies ausdrücklich darauf hin, dass niemand das Recht hat, die Justiz in die eigene Hand zu nehmen. „Keine Form und kein Anlass zur Selbstjustiz sind tolerierbar. Es ist die Aufgabe der Staatsanwaltschaft und der Polizei, Straftaten zu verfolgen.“

Von RND/dpa

Der Verdächtige im Mordfall Susanna hat bei seinen Vernehmungen auf einen Anwalt an seiner Seite verzichtet. Der vermutlich 21-Jährige soll die 14-jährige Schülerin vergewaltigt und getötet haben.

14.06.2018

Kein Scherz: Der Pizza Lieferdienst Domino’s bessert in den USA Schlaglöcher aus, damit ihre Produkte sicher beim Kunden ankommen. Denn schlechte Straßen können katastrophale Auswirkungen auf Pizza und Belag haben.

14.06.2018

Nachdem ein 13-Jährige in Velbert nahe Wuppertal vergewaltigt wurde, haben sich jetzt zwei Tatverdächtige mit ihren Familien abgesetzt. Die Ermittler halten es für möglich, dass die Jugendlichen mit ihren Verwandten ins Ausland ausgereist sind.

14.06.2018
Anzeige