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Panorama Lego veröffentlicht Figur mit Behinderung
Nachrichten Panorama Lego veröffentlicht Figur mit Behinderung
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12:23 30.01.2016
So sieht die neue Lego-Figur aus. Quelle: Daniel Karmann/dpa
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Lego bildet mit seinem Klötzchensystem praktisch alle Bereiche des Lebens auf der Erde ab. Und mit der Star-Wars-Serie hat der größte Spielzeughersteller der Welt auch den Weltraum endgültig erobert. Doch an manche Themen trauten sich die Dänen lange nicht heran, so gab es in der heilen Lego-Welt bisher keine Behinderten.

Behinderten-Initiativen kritisieren den Konzern schon seit Langem dafür, dass das Thema im Sortiment ausgespart und nicht die ganze Vielfalt der Menschheit dargestellt wird. Warum gibt es etwa keine Kinder mit Behinderungen? Sie verweisen darauf, dass weltweit mehr als 150 Millionen Kinder eine Behinderung haben. Eltern starteten im April 2015 bei Facebook und auf Twitter die Kampagne „Toy Like Me“ („Spielzeug wie ich“), um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen. Sie argumentieren, dass die betroffenen Kinder im Spielzimmer den Eindruck bekommen müssten, als gäbe es nur alte Menschen in Rollstühlen – während junge höchstens mal ein Gipsbein hätten.

Innerhalb weniger Monate sammelte die Gruppe rund 20.000 Unterschriften. Das beeindruckte Lego – der Konzern hat bereits schlechte Erfahrungen mit öffentlichkeitswirksamen Kampagnen gegen seine Figuren gemacht. Die Dänen wollen jetzt erstmals ein im Rollstuhl sitzendes Spielzeug-Männchen auf den Markt bringen. Die Lego-typische gelbe Figur mit einer grauen Mütze, grauen Jacke und blauen Hose komme im Juli in die Läden, sagte eine Sprecherin des Unternehmens.

„Wir haben echte Tränen in den Augen“, teilte „Toy Like Me“ in einer ersten Reaktion mit. Nicht nur behinderte Kinder, auch deren Eltern, Großeltern und Betreuer seien nun „sehr, sehr, sehr glücklich“.

Auch das Internationale Paralympische Komitee (IPC) wandte sich auf Twitter an Lego: „Das ist großartig, danke für die Förderung von Vielfalt!“ Auf der Spielwarenmesse in Nürnberg ist das lächelnde Männchen im Rollstuhl noch bis einschließlich Montag zu sehen. Ein weibliches Pendant wird es vorerst nicht geben.

Von Teresa Tropf

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