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Panorama Frau stirbt nach Rauchen einer Kräutermischung
Nachrichten Panorama Frau stirbt nach Rauchen einer Kräutermischung
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13:36 21.01.2016
Der Gebrauch neuer psychoaktiver Substanzen, auch Legal Highs genannt, haben in Baden-Württemberg einer Frau das Leben das gekostet. Quelle: Christoph Schmidt/dpa
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Biberach an der Riß

Der Gebrauch von "Legal Highs" sorgt in Deutschland für weitere Opfer.  In Baden-Württemberg ist eine Frau nach dem Rauchen einer Kräutermischung gestorben. Die 48-Jährige in Biberach an der Riß starb am vergangenen Freitag. Zuletzt häufigten sich Meldungen über Menschen, die wegen des Gebrauchs von "Legal Highs" behandelt werden mussten - oder starben.

So etwa in Braunschweig: Anfang September 2015 brach dort ein 34 Jahre alter Mann tot zusammen, nachdem er "Legal Highs" konsumiert hatte. Darüber hinaus gab es in den vergangenen Monaten Berichte über weitere Todesopfer im gesamten Bundesgebiet. 

In der Region um Konstanz gab es zuletzt mehrere Menschen, die wegen "Legal Highs" behandelt werden mussten. "Im Verlauf der letzten Woche kamen sechs Menschen ins Krankenhaus, nachdem sie die Kräutermischung konsumiert hatten", sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag in Konstanz. Sie könne zu einer Vergiftung mit Krampfanfällen, Bewusstlosigkeit und komatösen Zuständen führen. Derartige Substanzen werden unter dem Oberbegriff "Legal Highs" geführt.

Nicht alle Substanzen sind verboten

"Legal Highs" sind als Kräutermischungen getarnte Drogen, die Experten wegen der unberechenbaren Wirkung als sehr gefährlich einschätzen. Schon viele Menschen wurden durch "Legal Highs" lebensgefährlich vergiftet. Durch Cannabinoiden in "Kräutermischungen" werden etwa Herzrhythmusstörungen oder epileptische Anfälle ausgelöst.  Durch Amphetamine und Halluzinogene in "Badesalzen" werden oft Krampfanfälle und Herzprobleme herbeigeführt.

Die Gefahr, die von den "Legal Highs" ausgeht, ist bekannt. Allerdings besteht noch eine Gesetzeslücke, da nicht alle der verwendeten Substanzen verboten sind.

Ob die Kräuter aus dem im Landkreis Ravensburg kursierenden Präparat legal sind und somit nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, werde derzeit in einem Labor untersucht, sagte die Sprecherin. Die Mischung werde hauptsächlich von Menschen aus der Drogenszene konsumiert, teilte die Polizei mit.

dpa/zys

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