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Panorama Krankenschwester diagnostiziert eigenen Hirntumor
Nachrichten Panorama Krankenschwester diagnostiziert eigenen Hirntumor
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07:27 03.01.2019
Eine Krankenschwester. (Symbolbild) Quelle: epd
London

Die Krankenschwester Chantal Smits (22) kümmert sich um Krebspatienten. Jetzt erhält auch sie die Diagnose Krebs – nachdem sie die Erkrankung zuvor selbst bei sich vermutet hatte.

Denn ein Plakat machte die 22-Jährige auf die Symptome eines Hirntumors aufmerksam: Kopfschmerzen, ständige Müdigkeit, gelegentliche Sehstörungen. „All das habe ich“, realisiert sie und wendet sich umgehend an einen Spezialisten ihres Krankenhauses.

Als Smits den Brief mit der Diagnose öffnete, brach sie in Tränen aus. An ihrem Hirnstamm hatte sich ein großer Tumor entwickelt. Aufgrund der Lage kann jedoch keine Biopsie durchgeführt werden. Es bleibt daher unklar, ob es sich tatsächlich um Krebs handelt.

Leben in Ungewissheit

Und als wäre das nicht genug, wird die junge Krankenschwester durch eine weitere Nachricht verunsichert. „Als ich den Arzt später fragte, wie groß der Tumor ist, sagte er nur: ‚Das willst du lieber nicht wissen.‘“

Der Tumor wird nun beobachtet und regelmäßig vermessen. Chantal Smits muss weiterhin hoffen, dass der Tumor gutartig ist. Sie muss also in Ungewissheit leben – und das so gut wie eben möglich. Die 22-Jährige bleibt aber positiv: „Krankenschwester zu sein, ist meine Bestimmung. Da ich selbst mit einem Tumor lebe, kann ich mich besser in Patienten hineinversetzen.“

Von RND/aw

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