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Panorama Kabinennachbar: Ich machte mir große Sorgen um Daniel Küblböck
Nachrichten Panorama Kabinennachbar: Ich machte mir große Sorgen um Daniel Küblböck
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10:47 20.09.2018
Daniel Küblböck. Quelle: imago/News4HH
Hannover

Das Drama um den vermissten DSDS-Star Daniel Küblböck bewegt noch immer die Menschen. In einem Interview mit der „Bild“-Zeitung berichtet jetzt ein Mitreisender des von einem Aida-Kreuzfahrtschiff über Bord gegangenen Sängers und Schauspielers, wie er Küblböck vor seinem Verschwinden erlebte und warum er sich große Sorgen um ihn machte.

Der 45-Jährige, der die Kreuzfahrt zusammen mit seiner Mutter antrat, habe demnach in einer Kabine direkt neben Küblböck gewohnt. Zum ersten Mal getroffen hätten sie sich gleich bei der Ausfahrt des Schiffes, Küblböck habe von Anfang an viel Wert darauf gelegt, als Frau wahrgenommen zu werden, sagte der 45-Jährige der „Bild“ – dass es sich bei ihrem Kabinennachbarn um einen Prominenten handele, hätten er und seine Mutter zu diesem Zeitpunkt nicht gewusst.

Vom schrillen Vogel bis zum Unternehmer – Daniel Küblböcks bewegtes Leben in Bildern.

Passagier berichtet von auffälligem Verhalten Küblböcks

Im Laufe der Reise sei das Verhalten Küblböcks immer auffälliger geworden. „Küblböck randalierte in seiner Kajüte, schrie, trat immer wieder gegen die Verbindungstür“, sagte der 45-Jährige der „Bild“. Er habe sich große Sorgen gemacht und die Crew verständigt. Auch andere Gäste hätten sich über Küblböck beschwert. „Ich habe zum General Manager und zum Hotel-Manager gesagt: ‚Dieser Mann hat ernste psychische Probleme und extreme Stimmungsschwankungen, das sieht nicht gut aus. Der ist depressiv!’“ Unternommen worden sei aber nichts.

Auch von seiner letzte Begegnung mit dem TV-Star am Abend des 7. Septembers berichtete der Kreuzfahrtpassagier: „Küblböck hatte glasige Augen, wirkte neben der Spur. Er hat sich entschuldigt, meinte, dass es ihm nicht gut geht.“

Aida äußert sich zu den Vorwürfen

In einer Stellungnahme äußerte sich Aida zu den Vorwürfen: „Wir bitten um Verständnis, das wir zum Schutz der Persönlichkeitsrechte unserer Gäste und Crew keine privaten Details zum Aufenthalt an Bord teilen können. Selbstverständlich kooperieren wir vollumfänglich mit den zuständigen Behörden“, wird Hansjörg Kunze, Sprecher der Reederei in Rostock, zitiert. Zum Stand der laufenden Ermittlungen könne man keine Aussagen treffen. „Auch mit Blick auf die Angehörigen, die durch den tragischen Vorfall betroffen sind, möchten wir Sie hierfür um Verständnis bitten. Wir unterstützen in dieser schwierigen Zeit die Familie des Vermissten und drücken unser tiefes Mitgefühl aus“, so Kunze weiter.

Knapp anderthalb Tage später war Küblböck in der Labrador-See vor Neufundland über Bord gegangen – ein Video soll den Sturz ins Meer zeigen. Suizidabsicht gilt als wahrscheinlich.

Von RND

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