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Panorama Jörg Kachelmann über sein TV-Comeback: „Ich habe einfach mein altes Leben zurück“
Nachrichten Panorama Jörg Kachelmann über sein TV-Comeback: „Ich habe einfach mein altes Leben zurück“
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12:00 02.01.2019
Moderator Jörg Kachelmann anlässlich der Aufzeichnung der MDR - Talkshow Riverboat am 17.12.2018 im Studio 3 der Mediacity Leipzig. Quelle: imago/STAR-MEDIA
Berlin

Jörg Kachelmann (60) bestreitet mit der nächsten „Riverboat“-Ausgabe am 4. Januar sein großes TV-Comeback (22 Uhr, MDR). Im Interview mit „Super Illu“ sagt Kachelmann: „Natürlich herrscht ein ziemlicher Druck, nicht zuletzt ist die öffentliche Aufmerksamkeit riesig.“ Über das Angebot habe er sich aber sehr gefreut. „Weil es sich einfach gut einreiht: Falschbeschuldigerin verurteilt, Staatsanwaltschaft verurteilt etc. Ich habe einfach mein altes Leben zurück – und zu dem gehörte nun mal auch ,Riverboat‘, wo ich damals wohlgemerkt schon vor der ganzen Sache aufgehört hatte. Es ist einfach alles wieder gut.“

Ob er das erneute Engagement bei der Talkshow als Genugtuung empfinde? „Ja, selbst als Verbrechensopfer muss man sich den Weg zurück in die Normalität erkämpfen, juristisch zu gewinnen genügt nicht immer alleine.“ Und auf die Frage, ob er noch so unbedarft wie früher moderieren könne, sagt er: „Warum nicht? Ich habe nicht das Gefühl, einen bleibenden Schaden davongetragen zu haben. Natürlich gibt es Dinge, die man nicht vergisst. Aber das beeinträchtigt mich nicht in meiner Arbeit.“

Die Rückkehr habe sich schon über ein halbes Jahr vorher angebahnt, „dann gab es ein diskretes Vorabtreffen – wahrscheinlich, um zu sehen, ob ich bei Trost bin. Auf Twitter schreibe ich ja sehr engagiert und auch polemisch. Ich habe offenbar „bei Trost“ gewirkt, danach gab es das nächste Gespräch mit höheren Etagen“, sagte er der „Zeit“. Vor der Aufzeichnung der ersten Sendung habe er „vor Aufregung kaum geschlafen und war abends fix und fertig, als es losging“.

Jörg Kachelmann kam 2010 durch den erlogenen Vergewaltigungsvorwurf einer Ex-Geliebten zuerst in Untersuchungshaft und anschließend vor ein Strafgericht. Damit verschwand er damals auch vom Fernsehbildschirm. Ein Jahr später wurde Kachelmann freigesprochen.

Von RND/aw

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