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Panorama Hansa-Park bekommt neues Fahrgeschäft – und baut altes ab
Nachrichten Panorama Hansa-Park bekommt neues Fahrgeschäft – und baut altes ab
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10:44 24.09.2018
Der "Fliegende Hai" im Hansa-Park wird nach Jahrzehnten am Ende der Saison 2018 abgebaut. Quelle: Sebastian Rosenkötter
Sierksdorf

Die Gondel verharrt kopfüber, schleudert siebenmal vorwärts und rückwärts. Der „Fliegende Hai“ zählt zu den ältesten Attraktionen im Hansa-Park, wurde 1991 in Betrieb genommen. In wenigen Wochen wird das Fahrgeschäft abgebaut. Es mangelt an Ersatzteilen. Zudem wird der Strom für den neuen Star im Sierksdorfer Freizeitpark benötigt – den Freifallturm „Highlander“.

Für Parkchefin Claudia Leicht kommt das Aus des „Fliegenden Hais“ wenig überraschend. „Die wesentlichen Antriebsaggregate werden nicht mehr hergestellt. Es mangelt an Ersatzteilen. Wir hatten befürchtet, ihn schon 2017 rausnehmen zu müssen“, erläutert sie gegenüber den „Lübecker Nachrichten“. Dennoch sei die Entscheidung nicht einfach gewesen. „Man hat zu jeder Attraktion eine emotionale Bindung, und der ,Fliegende Hai’ wirkt gerade auf jüngere Besucher total anziehend. Er ist immer aktuell geblieben“, sagt Leicht.

Zukünftiger Weltrekordhalter

Ein weiterer Grund für den Abbau sei die Stromversorgung. Die Hydraulik des Hais verschlinge viel Energie. Doch eben diese werde ab der kommenden Saison für den „Highlander“ benötigt. Der 120 Meter hohe Turm soll gleich drei Weltrekorde brechen. Neben der genannten Höhe zählen die Fallgeschwindigkeit von 120 Stundenkilometer sowie die dabei abkippenden Sitze dazu. „Das ist mehr als nur ein Trostbonbon für den ,Fliegenden Hai’“, ist sich Claudia Leicht sicher. Zugleich versichert sie: „Das was wir versprechen, halten wir.“

Dramatische Umsatzeinbußen – bei Regenponchos...

Dazu gehöre es auch, das Gelände rund um den Neubau und die bereits bestehende Achterbahn „Nessie“ völlig neu zu gestalten. „Hier werden wir einen großen Schritt im kommenden Winter machen. Der alte Bahnhof wird zurückgebaut und die Umrisse von Eilean Donan Castle werden klar erkennbar sein“, betont Leicht. Das Originalschloss gehört zu den beliebtesten touristischen Zielen vieler Schottland-Reisender. Beide Fahrgeschäfte sind in Zukunft Teil des Themenbereichs „Bezauberndes Britannien“.

Neben den geplanten Großprojekten sorgt auch die auslaufende Saison 2018 für positive Emotionen. Zwar will Claudia Leicht noch keine Besucherzahlen nennen, spricht aber trotzdem von einem guten Geschäft. Aufgrund der trockenen und warmen Wetterlage hätten sich die Besucherströme mehr verteilt als in den Vorjahren. Zudem sei der Eiskonsum ebenso deutlich gestiegen wie die Zahl der Wasserbahnnutzer. Nicht ganz ernst gemeint schiebt die Parkchefin hinterher: „Wir hatten dramatische Umsatzeinbußen bei den Regenponchos.“

Neue Shows zur neuen Saison

Zurück zur Winterpause: Sobald die letzten Besucher den Park verlassen haben, dreht sich ab dem 22. Oktober alles um den Bau des „Highlanders“. Parallel dazu soll der Gastraum des SB-Restaurants umgestaltet werden. Zusätzlich wird hinter den Kulissen an einer neuen Lasershow gearbeitet. Die Varietéshows stehen ebenfalls im Fokus und werden verändert. Darüber hinaus laufe – sagt Claudia Leicht – die „normale Winterwartung“ der Fahrgeschäfte. Wie in jedem Jahr werde es zum Abschluss eine Begehung geben. Anschließend starte eine Phase der Instandhaltung. Der „Fliegende Hai“ dürfte dann längst abgebaut sein.

Von Sebastian Rosenkötter/LN/RND

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