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Panorama Großbrand zerstört Bauernhof – 30 Rinder tot
Nachrichten Panorama Großbrand zerstört Bauernhof – 30 Rinder tot
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09:17 10.01.2019
In Schleswig-Holstein kamen bei einem Großbrand etwa 30 Rinder ums Leben. (Symbolbild) Quelle: Mohssen Assanimoghaddam/dpa
Mühlenrade

Ein 100 Jahre alter Bauernhof ist in der Nacht zum Donnerstag ein Raub der Flammen geworden. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden, aber etwa die Hälfte aller dort untergebrachten Rindviecher verendete. Die Integrierte Regionalleitstelle (IRLS) Süd in Bad Oldesloe löste Großalarm aus und schickte insgesamt zehn Feuerwehren sowie mehrere Rettungswagen an die Einsatzstelle.

Schon aus 15 Kilometern Entfernung war der Feuerschein zu sehen. Kein Wunder, denn die Flammen loderte viele Meter hoch in den Nachthimmel. Das alte Bauernhaus stand komplett in Vollbrand, als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen. Zunächst erhöhte die Leitstelle auf „Feuer 3“ und dann noch einmal um zwei Stufen auf „Feuer 5“.

„Wir hatten zunächst „Feuer Groß“ alarmiert, aber schnell auf „Feuer 3“ erhöht, weil immer mehr Notrufe eingingen und dann auch zügig die erste Rückmeldung der Feuerwehr kam“, sagte ein Mitarbeiter der IRLS Süd.

In einem benachbarten Bauernhaus saßen Menschen, die das auf dem Dachboden eingelagerte Stroh beschützten, indem sie immer wieder Funken im Stroh mit Wasser ablöschten. Nach gut einer Stunde war diese Gefahr weitestgehend gebannt, denn der Dachstuhl war komplett eingestürzt und die Flammen schossen nicht mehr ganz so hoch aus dem brennenden Bauernhaus.

Etwa 30 Tiere sterben

Wenig später hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle. Gleich zu Beginn des Einsatzes gegen 0.46 Uhr hatten es die Einsatzkräfte der Feuerwehr auch mit herum irrenden Rindern zu tun. Etwa 40 Tiere entkamen den Flammen und liefen völlig verwirrt über die Koppeln, Straßen und Vorgärten in der Dorfstraße. Feuerwehrleute trieben einige von ihnen vom Feuer weg auf eine Koppel abseits des Geschehens, damit die Tiere wieder zur Ruhe kommen konnten.

Etwa 30 Rinder kamen in den Flammen um. Ein Tierarzt aus Schwarzenbek und eine Kreisveterinärin an die Einsatzstelle wurden entsandt, um nach den Tieren, soweit es möglich war, zu sehen und einige gegebenenfalls von ihren Leiden zu erlösen.

Brandursache unklar

Zur Brandursache machte die Polizei in der Nacht noch keine Angaben. Auch die Schadenshöhe ist derzeit noch unbekannt. Die Beamten des zentralen Kriminaldauerdienstes (ZKD) aus Lübeck hatten noch während der Löscharbeiten ihre Ermittlungen aufgenommen. Die Landesstraße 220, Ortsdurchfahrt von Mühlenrade von Nusse in Richtung Trittau wurde im Bereich der Einsatzstelle komplett gesperrt.

Von RND/Jens Burmeister

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