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Panorama Mann von Schwarzer Witwe gebissen – Ärzte schicken ihn nach Hause
Nachrichten Panorama Mann von Schwarzer Witwe gebissen – Ärzte schicken ihn nach Hause
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10:58 23.10.2018
Eine Schwarze Witwe. Quelle: picture alliance / blickwinkel
Ottawa

Mit rätselhaften Symptomen ist ein 50-jähriger Mann in Ottawa in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der Patient hatte über starke Bauchschmerzen geklagt, doch die Ärzte konnten keine Ursache finden. Sie vermuteten Nierensteine und schickten den Mann mit Schmerzmitteln nach Hause. Doch wenige Stunden später tauchte er erneut in der Notaufnahme der Klinik auf. Die Schmerzen waren stärker geworden, der Blutdruck gestiegen. Der einzige Hinweis auf die mögliche Ursache seines Leidens: Am Tag zuvor, so erinnerte er sich, habe ihn ein Insekt im Gras gestochen. Möglicherweise eine Spinne.

Ein erster Verdacht deutete auf einen Spinnenbiss hin

Ein Toxikologe äußert den Verdacht, dass die Schmerzen vom Biss einer Schwarzen Witwe herrühren können. Die Spinnen geben beim Biss ein Nervengift an ihre Opfer ab. Kurze Zeit später bestätigte sich der Verdacht.

Riesige Spinnen sorgen auf der Welt immer wieder für Aufregung. Wir haben einige Exemplare gesammelt.

Der Mann wird stationär behandelt, sein Zustand bessert sich schnell, wie Mediziner im Fachmagazin „Canadian Journal of Emergency Medicine“ berichten. Bisse dieser Art seien in Kanada „äußerst selten“, schreiben sie. Das sei auch der Grund, warum die Ärzte zunächst die Ursache für die plötzlich einsetzenden Beschwerden nicht gefunden und spontan auf eine Nierenkolik getippt hätten.

Die Schwarze Witwe könnte sich weiter ausbreiten

Die Schwarze Witwe zählt zu den gefährlichsten Tieren der Welt. Die Spinne lebt an der Ost-Küste Nordamerikas, könnte sich aufgrund des Klimawandels aber weiter ausbreiten.

Von RND

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