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Panorama Frau wollte Doppelgängerin mit Käsekuchen vergiften
Nachrichten Panorama Frau wollte Doppelgängerin mit Käsekuchen vergiften
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11:45 01.03.2018
Eine Frau soll versucht haben, eine Doppelgängerin mit einem Käsekuchen zu vergiften. Quelle: dpa-tmn
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New York

In New York soll eine Frau versucht haben, eine angebliche Doppelgängerin mit vergiftetem Käsekuchen zu ermorden. Danach soll sie dem Opfer den Pass, Bargeld und Arbeitserlaubnispapiere gestohlen und den Tatort manipuliert haben, um es wie Selbstmord aussehen zu lassen, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit.

Am Vortag hatten die Staatsanwälte Anklage gegen die aus Russland stammende Frau erhoben, die bereits seit März in Untersuchungshaft sitzt. Neben dem versuchten Mord wird der 42-Jährigen unter anderem Einbruch und Körperverletzung vorgeworfen.

Die Frau soll im August 2016 eine 35-jährige Landsfrau im New Yorker Stadtteil Queens besucht und ihr als Geschenk einen Käsekuchen überreicht haben. Die Frau aß davon, woraufhin ihr schlecht wurde und sie zu Boden ging, wie Staatsanwalt Richard Brown sagte. Der Kuchen soll mit dem russischen Medikament Phenazepan präpariert worden sein.

Tags darauf habe ein Freund das mit Unterwäsche bekleidete Opfer bewusstlos in dessen Bett vorgefunden - „um sie herum lagen Pillen, was den Eindruck erwecken sollte, dass sie sich umbringen wollte“. Die Frau wurde stationär behandelt und entlassen. Im März 2017 wurde die Verdächtige festgenommen.

„Bizarres und perverses Verbrechen“

Ermittler im US-Heimatschutzministerium untersuchten den Käsekuchen und bestätigten, dass er mit dem Beruhigungsmittel Phenazepam aus russischer Produktion versetzt wurde. Auch in den Pillen fand sich der Wirkstoff.

Brown sprach von einem „bizarren und perversen Verbrechen“. Die Folge hätte der Tod einer Frau sein können, deren „einziger Fehler es war, so ähnlich anzusehen wie die Angeklagte“, sagte er.

Die Anwältin der Angeklagten, Barbara Byrne, wollte sich nicht zu den Vorwürfen äußern. In einem vorangegangenen Interview des Senders CBS hatte ihre Mandantin bestritten, ihre Landsfrau zum Verzehr des Käsekuchens gezwungen zu haben. Zudem wies sie Anschuldigungen aus Russland zurück. Dort soll sie eine Frau betäubt und getötet haben, ehe sie nach New York floh. Im Falle einer Verurteilung im jüngsten Fall drohen der Russin 25 Jahre Haft.

Von RND/dpa

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