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Panorama Flüchtlinge schlucken Gift aus Angst vor Abschiebung
Nachrichten Panorama Flüchtlinge schlucken Gift aus Angst vor Abschiebung
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11:55 23.11.2018
In der Flüchtlingsunterkunft Boostedt sollen rund zehn Flüchtlinge absichtlich Gift geschluckt haben, um einer Abschiebung zu entgehen. Quelle: dpa
Boostedt

Nach einer Serie von Vergiftungsfällen in der Landesunterkunft für Flüchtlinge im schleswig-holsteinischen Boostedt ermittelt die Kriminalpolizei. In den vergangenen Wochen wurden zehn Bewohner mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus eingeliefert. Laut „Kieler Nachrichten“ gehen die Beamten davon aus, dass die giftige Substanzen von den Bewohner absichtlich eingenommen wurden, um einer Abschiebung zu entgehen.

Kein Hinweis auf Fremdverschulden

„Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge sollen innerhalb der Landesunterkunft Boostedt giftige Substanzen von einer bislang unbekannten Person in Umlauf gebracht worden sein“, teilte ein Behördensprecher mit. Dabei soll es sich nicht um harmlose oder natürliche Kräuter, sondern um gesundheitsschädliche Substanzen handeln. Hinweise, dass die Flüchtlinge vergiftet wurden, habe die Kripo nicht.

Beamte haben die Bewohner der Landesunterkünfte in Boostedt und dem benachbarten Neumünster davor gewarnt, unbekannte Substanzen zu sich zu nehmen.

Ein „deutschlandweit bekanntes Phänomen“

Ein Sprecher des Innenministeriums in Kiel sagte dem NDR, solche Fälle seien ein „deutschlandweit bekanntes Phänomen“. Menschlich sei jeder Fall bedauerlich, aber auch der falsche Weg, „um eine rechtskräftige Aufenthaltsbeendigung zu verhindern“.

Von RND/mat

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