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Panorama Ermittlungen nach Esoterik-Skandal in Wien
Nachrichten Panorama Ermittlungen nach Esoterik-Skandal in Wien
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17:46 20.03.2018
Eine österreichische Flagge hängt schlapp im Wind. Quelle: dpa
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Wien

Ein aus Steuergeldern bezahlter „Energie-Schutzring“ um ein Wiener Krankenhaus sorgt in Österreichs Hauptstadt für schlechte Stimmung: Das Engagement eines selbst ernannten Bewusstseinsforschers zum Reinigen von Energieflüssen für fast 100.000 Euro beim Bau des Wiener Krankenhauses Nord hat nun Konsequenzen.

Am Dienstag schaltete sich die österreichische Volksanwaltschaft, eine parlamentarische Ombudsstelle zur Kontrolle der öffentlichen Verwaltung, ein. „Es ist unerträglich, dass für Esoterik-Hokuspokus 95.000 Euro ausgegeben werden“, teilte Volksanwalt Günther Kräuter mit. Der Ombudsmann kündigte ein Prüfverfahren an.

Der sogenannte Bewusstseinsforscher, ein ehemaliger Autohändler, versprach für seine Leistungen unter anderem eine „Anhebung der Schwingungen auf das höchstmögliche Niveau“ und die Neutralisierung aller „nicht natürlichen Energieflüsse“.

Hochrangige Mitarbeiter des Krankenanstaltenverbund (KAV) seien zwischenzeitlich suspendiert worden. Die Stadt Wien prüft Regressionsforderungen. Das betroffene Krankenhaus steht bereits seit langem in Kritik: Die ursprünglich für 2016 geplante Eröffnung verzögert sich mindestens bis Herbst 2019 und die Kosten haben sich auf rund 1,6 Milliarden Euro fast verdoppelt.

Die katholische Kirche reagierte mit Humor auf die Causa. „Wir sagen nur: Ein einfacher Segen wäre günstiger gewesen“, schrieb die Erzdiözese Wien als Reaktion auf Twitter.

Von dpa/RND

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