Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Panorama Ermittlungen gegen Lutz Bachmann nach Keira-Tweet
Nachrichten Panorama Ermittlungen gegen Lutz Bachmann nach Keira-Tweet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:25 14.03.2018
Pegida-Gründer Lutz Bachmann steht Ärger ins Haus. Im Fall der getöteten 14-Jährigen Keira beschuldigt er via Twitter Tatunbeteiligte. Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

Die Polizei ermittelt gegen Pegida-Initiator Lutz Bachmann wegen eines Tweets zur Tötung der 14 Jahre alten Schülerin Keira aus Berlin. „Wir ermitteln wegen übler Nachrede, falscher Verdächtigung und Volksverhetzung“, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Bachmann hatte im Kurznachrichtendienst geschrieben: „Mordfall #Keira G. Nun ist es wohl raus: Die Bestie vom Kaukasus, Edgar H., tschetschenischer Moslem und Ex-Flüchtling“. Dazu hatte er auf ein Facebook-Profil eines Mannes verlinkt. Der Tweet ist bei Twitter nicht mehr zu sehen.

Ein Richter hatte am Mittwoch gegen einen 15 Jahre alten Mitschüler des Mädchens Haftbefehl wegen Totschlags erlassen. Der 15-Jährige ist laut Polizeiangaben nicht identisch mit der Person, auf die Bachmann verlinkte. Bachmann selbst schrieb auf Twitter, sein Tweet sei keine Tatsachenbehauptung gewesen und verwies auf seine Formulierung „wohl“. Zuerst hatte das Portal „T-Online“ über Bachmanns Tweet berichtet.

Von RND/dpa

Marlies Krämer ist vor Gericht gescheitert: Die Seniorin wollte vor dem BGH durchsetzen, dass sie in Verträgen mit der Sparkasse als Kontoinhaberin angesprochen werden solle. Doch das Gericht urteilt nun, dass Frauen kein Recht auf eine weibliche Ansprache haben.

14.03.2018

Der Kreml dementiert eine Beteiligung am Giftanschlag auf Skripal, doch von oberster britischer Regierungsstelle wird der Fall ganz anders dargestellt: Russland stecke „höchstwahrscheinlich“ hinter der Tat, sagt Premierministerin May.

14.03.2018
Panorama „Buchhalter von Auschwitz“ - Ehemaliger SS-Mann Oskar Gröning ist tot

Der ehemalige SS-Mann Oskar Gröning ist tot. Mit 96 Jahren starb er in einem Krankenhaus. Bekannt wurde Gröning 2015 durch einen Aufsehen erregenden Prozess, in dem er wegen Beihilfe zum Mord in 300.000 Fällen verurteilt wurde. Die Haftstrafe von vier Jahren trat er nicht mehr an.

14.03.2018
Anzeige