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Panorama Einsteins Glückstheorie ist eine Menge wert
Nachrichten Panorama Einsteins Glückstheorie ist eine Menge wert
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15:14 25.10.2017
„Stilles und bescheidenes Leben gibt mehr Glück als erfolgreiches Streben: Alberts Einstein hat seinen Rat fürs Leben auf einen Zettel geschrieben. Quelle: dpa
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Jerusalem

Nur wenige Worte des Glücks, geschrieben auf einen Zettel. So eine handschriftliche Notiz von Albert Einstein zum Thema Glück hat bei einer Versteigerung in Jerusalem 1,3 Millionen Dollar (1,1 Millionen Euro) erzielt. Nach Angaben des Auktionshauses Winner’s gab Einstein den Zettel während eines Besuchs in Japan 1922 einem Hotelpagen, nachdem er kein Bargeld für ein Trinkgeld hatte. Auf dem Zettel steht: „Stilles und bescheidenes Leben gibt mehr Glück als erfolgreiches Streben, verbunden mit beständiger Unruhe“.

Einstein ahnte offenbar, was der Zettel wert war

Ein weiterer Zettel, den Einstein dem Hotelbediensteten in Tokio gab, wurde nach Angaben des Chefs des Auktionshauses, Gal Wiener, für mehr als 200 000 Dollar versteigert. Auf ihm steht: „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“. Laut dem Verkäufer der Botschaften, einem in Hamburg lebenden Verwandten des Dienstboten, soll Einstein diesem weise vorausgesagt haben, die Zettel könnten irgendwann weitaus wertvoller als ein einfaches Trinkgeld sein.

Einstein habe in Japan von der Zuerkennung des Nobelpreises erfahren, sagte Wiener. Dem Hotelpagen habe er gesagt, die handschriftliche Notiz sei wahrscheinlich mehr wert als ein reguläres Trinkgeld.

Die Auktion dauerte nur 20 Minuten

Das erste Gebot lag am Dienstag bei 2000 Dollar und wurde rasch überboten. Insgesamt dauerte die Auktion etwa 25 Minuten. Winner’s nannte für beide Zettel weder den Namen des Verkäufers noch den des Käufers.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg: Albert Einstein. Quelle: AP

Einsteins Hauptwerk, die Relativitätstheorie, machte ihn weltberühmt. Auch zur Quantenphysik leistete er wesentliche Beiträge. „Für seine Verdienste um die theoretische Physik, besonders für seine Entdeckung des Gesetzes des photoelektrischen Effekts“, erhielt er den Nobelpreis des Jahres 1921, der ihm 1922 überreicht wurde. Einstein war einer der Gründer der Hebräischen Universität in Jerusalem und vermachte ihr seinen literarischen Nachlass. Einstein starb 1955.

Von ap/RND

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