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Panorama Willkommen, 2019! Deutschland feierte den Jahreswechsel
Nachrichten Panorama Willkommen, 2019! Deutschland feierte den Jahreswechsel
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06:09 01.01.2019
Tausende Zuschauer verfolgen Deutschlands größte Silvesterparty am Brandenburger Tor. Quelle: Monika Skolimowska/dpa
Berin

Deutschland begrüßt das Jahr 2019. Mit Feuerwerken im ganzen Land haben die Menschen den Jahreswechsel gefeiert. In Berlin kamen Hunderttausende zur Party am Brandenburger Tor, wo ab Mitternacht der Himmel vom Feuerwerk minutenlang bunt erleuchtet wurde. Die Silvesterfeier in der Hauptstadt gilt als größte in Deutschland. Auf der Bühne standen Musikstars wie DJ Bobo und Nico Santos.

+++ Friedliche Feiern in Deutschland +++

Berlin zog traditionell auch viele Silvestergäste aus dem Ausland an. Schon am Nachmittag wurde die Partymeile am Brandenburger Tor geöffnet. An den Eingängen bildeten sich Schlangen, wie die Sprecherin der Veranstaltung sagte. Dies war auch den Sicherheitskontrollen geschuldet. Anderthalb Stunden vor Mitternacht war es dann so voll, dass die Zugänge geschlossen wurden.

Auf der Bühne unterhielten zahlreiche Stars die Feiernden. Dazu gehörten neben DJ Bobo und Nico Santos auch Eagle Eye Cherry, Bonnie Tyler und Alice Merton. Anders als in den Vorjahren gab es bis Mitternacht kaum unangenehme Vorfälle und „nur kleinere Reibereien“, wie eine Polizeisprecherin sagte. Übergriffe auf Helfer wurden zunächst nicht gemeldet, ebenso wenig wie Beschwerden über Antanzereien.

+++ Silvesterfeuerwerk am Marienplatz, Böllerverbot in Hannover +++

Auch in Nordrhein-Westfalen begrüßten die Menschen mit großen Partys das neue Jahr. In Düsseldorf und Köln etwa blieb es nach Angaben der Polizei zunächst friedlich. In München feierten die Menschen ebenfalls ausgelassen. Dort explodierte das Silvesterfeuerwerk unter anderem am Marienplatz und über der Frauenkirche.

Feuerwerk ist am Rhein über dem Kölner Dom zu sehen. Quelle: Christophe Gateau/dpa

In der zentralen Innenstadt von Hannover gab es in diesem Jahr erstmal ein Böllerverbot – und das kam laut gut Polizei an. Wie sie am Silvesterabend mitteilte, warfen Menschen, die im Zentrum der Innenstadt feiern wollten, mehr als 300 Raketen und Böller freiwillig in mit Wasser gefüllte Tonnen.

+++ Farbenfrohes Spektakel in Sydney +++

Das neue Jahr hatte in anderen Ländern schon viele Stunden vorher begonnen: Als erste begrüßten die Bewohner einiger Pazifikinseln bereits um 11 Uhr MEZ das neue Jahr, etwas später feierten dann auch die Menschen in Neuseeland und Australien. In Sydney etwa wurde das neue Jahr um 14 Uhr deutscher Zeit mit einem farbenfrohen Spektakel begrüßt - laut Veranstaltern gingen 8,5 Tonnen Feuerwerk in die Luft.

Die Welt feiert den Jahreswechsel. Als Erste begrüßen die Samoaner das neue Jahr. Richtig spektakulär wurde es wenige Stunden später in Sydney.

+++ Acht Tonnen Pyrotechnik am Big Ben in London +++

Das Londoner Feuerwerk konnte sich ebenfalls sehen lassen. In der britischen Hauptstadt feierten mehr als hunderttausend Menschen zu den Glockenschlägen von Big Ben – mit acht Tonnen Pyrotechnik war das Feuerwerk den Veranstaltern zufolge das größte Europas. Zum großen Finale wurde der Beatles-Hit „All you need is love“ gespielt. Bürgermeister Sadiq Khan widmete angesichts des nahenden Brexits das Spektakel allen EU-Bürgern, die in der britischen Hauptstadt leben.

Auch die Griechen begrüßten das neue Jahr mit einem Feuerwerk - über der Akropolis, dem Wahrzeichen von Athen. In Rom waren zwar offiziell Böller verboten, dennoch krachte und knallte es im Zentrum an allen Ecken. Die meisten Menschen strömten zur Riesenparty am Circus Maximus, wo bis zum Neujahrsabend 1000 Künstler auftreten sollen.

+++ Silvester-Vesper mit Papst Franziskus +++

Stiller und nachdenklicher war es im Vatikan. Papst Franziskus besuchte nach der traditionellen Silvester-Vesper die Sandkrippe auf dem Petersplatz. Zuvor hatte er an all jene Menschen erinnert, die „unter versklavenden und menschenunwürdigen Bedingungen gelebt haben und immer noch leben“.

+++ Moskau erlebt Jahreswechsel in gedrückter Stimmung +++

Gedämpfter blieb die Stimmung in Russland. Die Hauptstadt Moskau ging zwar mit dem traditionellen Glockenschlag des Spasski-Turms am Kreml ins neue Jahr. Und auf dem Roten Platz und im festlich beleuchteten Zentrum war auch alles für ein fröhliches Fest vorbereitet. Doch die Stimmung blieb gedämpft wegen der Gasexplosion vom Silvestertag in der Stadt Magnitogorsk, nach der immer noch mit Dutzenden Toten gerechnet werden muss.

+++ Emirate starten mit Weltrekordversuch ins neue Jahr +++

Mit einem Weltrekordversuch für das streckenmäßig längste Feuerwerk starteten die Vereinigten Arabischen Emirate ins neue Jahr. Das kleine Emirat Ras al-Chaima versucht damit nach eigenen Angaben, den bisherigen Rekord von 11,83 Kilometern zu überbieten. Das Feuerwerk dauerte zwölf Minuten.

+++ Spanisches Dorf zieht Jahreswechsel wieder vor +++

Ein kleines Dorf hat in Spanien den Beginn des neuen Jahres eigenmächtig vorgezogen. In Villar de Corneja knallten die Korken am Montag schon um zwölf Uhr mittags, rund 70 Bewohner und Besucher wünschten sich gegenseitig „Feliz Año Nuevo!“ (Frohes neues Jahr). Der spanischen Silvester-Tradition folgend versammelten sie sich auf dem Hauptplatz und schoben sich kurz vor dem „Jahreswechsel“ zu jedem der insgesamt zwölf Glockenschläge des Rathausturmes eine Weintraube in den Mund.

In Villar de Corneja gehen die Uhren - anders als man denken könnte - nicht falsch. Der Grund für die frühe Silvesterfeier: Die 37 Bewohner haben ein sehr hohes Durchschnittsalter und wollten auch am 31. Dezember um Mitternacht längst im Bett sein. Der Jahreswechsel wird in dieser Gemeinde etwa 150 Kilometer westlich von Madrid daher schon seit 2004 um zwölf Uhr mittags gefeiert.

+++ In China beginnt 2019 ruhig – chinesisches Neujahr erst im Februar +++

In China hat das Jahr 2019 gewohnt ruhig begonnen. Richtig groß gefeiert wird im bevölkerungsreichsten Land der Erde erst am 5. Februar, wenn die Chinesen auch nach ihrem Mondkalender das neue Jahr begrüßen. Zwar ist auch der 1. Januar ein Feiertag. Die Partys fallen aber im Vergleich zu anderen Teilen der Welt kleiner aus. Ausnahme ist die Sonderverwaltungszone Hongkong, wo ein glitzerndes Feuerwerk den Hafen erleuchtete.

+++ Seoul begrüßt neues Jahr mit 33 Glockenschlägen +++

Mit einer traditionellen Glockenschlag-Zeremonie hat die südkoreanische Hauptstadt Seoul das neue Jahr eingeläutet. Die Bronzeglocke im Bosin-Pavillon (Bosingak) im Zentrum der Millionenmetropole ertönte ab Mitternacht (16 Uhr MEZ) genau 33 Mal. Die Zahl symbolisiert in Korea Glück. Zehntausende von Menschen trotzten den eisigen Temperaturen, um den Klang der über drei Meter hohen Glocke zu hören. Die Glocke, die nur zum Jahreswechsel zu hören ist, wurde von Bürgermeister Park Won Soon und ausgewählten Bürgern geschlagen.

Eine Frau hängt in Seoul Papierzettel mit ihren Neujahrswünschen außerhalb des buddhistischen Jogyesa-Tempels auf. Quelle: Ahn Young-Joon/AP/dpa

+++ Als erste feierten die Menschen in Samoa +++

Am anderen Ende der Welt hat das Jahr 2019 zuerst begonnen. Von den rund 7,5 Milliarden auf der Erde feiern die Menschen im Staat Samoa und auf weiteren Südsee-Inseln als erste Neujahr – 13 Stunden vor Deutschland. Ein gewaltiges Feuerwerk über Samoas Hauptstadt Apia begleitete für Einwohner und viele Touristen den Jahreswechsel.

Im Südpazifik bot sich zudem eine besondere Möglichkeit zum Feiern: Wer gleich zweimal die Silvester-Korken knallen lassen wollte, musste von Samoa nur 164 Kilometer Richtung Osten, nach Amerikanisch-Samoa, fliegen. Das zum US-amerikanischen Außengebiet gehörige Eiland liegt schon jenseits der Datumsgrenze.

+++ Manche Länder warten noch auf den Jahreswechsel +++

Zahlreiche Länder müssen indes noch auf den Jahreswechsel warten. Als letztes werden Menschen auf der zur Inselgruppe Amerikanisch-Samoa gehörenden Insel Tutuila das Jahr 2019 begrüßen. Dort feiern die Bewohner um 12.00 Uhr MEZ am Dienstag. Um 13.00 Uhr beginnt auf der Bakerinsel und der Howlandinsel das neue Jahr. Beide sind jedoch unbewohnt.

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