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Panorama Darum ist Blumenkohl plötzlich angesagt
Nachrichten Panorama Darum ist Blumenkohl plötzlich angesagt
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07:12 02.03.2017
Blumenkohl gegrillt: Das weiße Gemüse ist plötzlich angesagt. Quelle: dpa
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New York/Hamburg

Der Veggie-Hype dauert an. Welches Gemüse allerdings gerade im Trend ist, ändert sich schnell. Jetzt scheint es den Blumenkohl erwischt zu haben, vor allem in den USA, wo es in Steakhäusern als Beilagengemüse meist nur grünen Spargel, Rosenkohl und Broccoli gibt.

Die „New York Times“ lobte Blumenkohl kürzlich als neues It-Gemüse, das in Lokalen von Los Angeles über New Orleans bis Paris, Wien und Tel Aviv angesagt sei. Ein Vorteil vom „cauliflower“ sei, dass er sich gebacken ähnlich wie Fleisch verhalte: außen Kruste, innen zart.

Erzeuger schwärmen vom Comeback des Blumenkohls

Auch in Deutschland scheint der Blumenkohl seinen Ruf als Oma-Gemüse zu verlieren und steht jetzt häufiger als Spezialität auf Speisekarten. „Gerösteter Blumenkohl mit Har Bracha Tahina und geriebenen Tomaten“ heißt es zum Beispiel in Hamburg auf der Karte des Restaurants „Neni“ in der Hafencity, das zu einer Kette gleichnamiger Lokale von Haya Molcho gehört, deren Ursprung in Wien am Naschmarkt liegt und Filialen auch in Berlin, Zürich und Tel Aviv hat.

Die Erzeuger sprechen deshalb vom „Comeback des Blumenkohls“. Viele internationale Food-Blooger schwärmten vom weißen Gemüse, auch Spitzen-Köche verwendeten es, schreibt die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse auf ihrer Homepage. Der Blumenkohl habe das bisherige In-Gemüse Grünkohl abgelöst, er werde gebraten, gedünstet, paniert und mit vielen anderen Zutaten kombiniert.

Aber warum? „Der fein-milde Geschmack, der hohe Vitamin-C-Gehalt und nur 23 Kalorien pro 100 Gramm sind dabei die drei offensichtlichen Gründe seines Erfolges“, glauben die Erzeuger.

Von dpa/RND/wer

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