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Panorama Braunbär bricht in Schule ein und wird erschossen
Nachrichten Panorama Braunbär bricht in Schule ein und wird erschossen
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17:31 21.08.2018
Ein Braunbär klettert über den Zaun der Schule Octavian Goga. Quelle: Nandor Veres/MTI/dpa
Bukarest

Die Behörden in Rumänien haben einen Braunbären erschießen lassen, der Bewohner der Stadt Miercurea Ciuc auf einem Streifzug durch den Ort in Angst versetzt hatte. Der Bär drang nach Angaben der örtlichen Polizei am Dienstag zunächst in mehrere Wohnhäuser und in einen Garten ein und tötete dort eine Ziege. Dann kletterte er über einen mehr als mannshohen Zaun auf das Gelände einer Oberschule, die wegen der Sommerferien leer stand.

Braunbär brach in Häuser ein und fraß eine Ziege

„Der Bär hat eine Ziege getötet und gefressen und machte mehrere Nickerchen, wir wurden ihn nicht los“, sagte Sandor Petres von der Stadtverwaltung der Nachrichtenagentur Mediafax. Nach mehreren Stunden wurde der Bär abgedrängt und von einem Jäger erschossen. Petres sagte, die Behörden hätten niemanden auftreiben können, der das Tier hätte betäuben können.

Erst tags zuvor waren im Zoo der nahegelegenen Stadt Brasov zwei Tierpfleger von einem Bären angefallen worden. Die Pfleger hatten ein Gehege mit zwei Bärinnen und einem Bärenjungen betreten. Die Zoomitarbeiter hätten Sicherheitsbestimmungen missachtet und die Tiere vor dem Betreten des Käfigs anderswo unterbringen müssen, erklärten die örtlichen Behörden.

In Rumänien leben Schätzungen zufolge mehr als 6000 Braunbären.

Von RND/dpa