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Panorama Bombenfund in Berlin: Das müssen Fernreisende beachten
Nachrichten Panorama Bombenfund in Berlin: Das müssen Fernreisende beachten
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21:52 19.04.2018
Der Berliner Hauptbahnhof wird am Freitag für vier Stunden gesperrt. Quelle: imago/Tom Maelsa
Berlin

Nach dem Fund einer Bombe wird die Berliner Innenstadt am Freitag zwischen 10 und 14 Uhr zum Sperrgebiet. Ab 11.30 Uhr entschärfen Experten die 500-Kilo-Fliegerbombe. Rund 10.000 Menschen, die in einem Radius von 800 Metern um den Fundort in der Heidestraße leben, müssen ihre Wohnungen verlassen. Auch der Hauptbahnhof wird vorübergehend gesperrt.

Während im Regional-, Nah-, und Busverkehr mit Ausfällen zu rechnen ist, soll der Fernverkehr von den Maßnahmen verschont bleiben. Wie die Deutsche Bahn auf ihrer Webseite mitteilte, werden die ICE-, IC- und EC-Verbindungen über andere Hauptstadtbahnhöfe umgeleitet.

Alle Umleitungen im Fernverkehr

• ICE- und IC-Züge in Richtung Hannover, Braunschweig und Hamburg halten in Berlin Spandau und Berlin Gesundbrunnen. Die Halte Berlin Hauptbahnhof und Berlin Ostbahnhof entfallen.

• ICE-Züge in Richtung Halle/Saale, Erfurt und Leipzig und die EuroCity-Züge Richtung Dresden/Prag halten in Berlin Gesundbrunnen. Der Halt Berlin Südkreuz entfällt.

• Die IC-Züge in Richtung Stralsund halten in Berlin Gesundbrunnen. Die Halte in Berlin Hbf und Berlin Südkreuz entfallen.

Dennoch kann es durch Unplanmäßigkeiten zu Ausfällen kommen. Die Bahn rät Reisenden daher, sich vor Abfahrt online oder bei der Reiseauskunft über die Verbindungen zu informieren. Reisende, die ihre Fernfahrt ab Berlin zwischen 10 und 15 Uhr nicht antreten wollen, können sich den Preis erstatten lassen oder das Ticket bis zum 28. April flexibel nutzen.

Keine Einschränkungen für den Flugverkehr

Anders als noch am Mittwoch angenommen, soll die Entschärfung keine Auswirkungen auf den Flugverkehr in Tegel mit sich bringen. „In Abstimmung mit der Deutschen Flugsicherung haben wir ein Verfahren vereinbart, um morgen auch während der Bombenentschärfung wie geplant fliegen zu können“, sagte ein Flughafensprecher am Donnerstag.

Von RND/mkr/dpa

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