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Panorama Barbara Wussow: „Kapitänin hätte ich nie sein wollen“
Nachrichten Panorama Barbara Wussow: „Kapitänin hätte ich nie sein wollen“
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10:46 02.01.2019
Barbara Wussow (57) gelang mit der „Schwarzwaldklinik“ Mitte der 80er-Jahre der Durchbruch. Quelle: Foto: Stephan Wallocha/imago

Frau Wussow, für den „Traumschiff“-Dreh waren Sie mehrere Monate auf dem Schiff und in anderen Ländern unterwegs. Was vermissten Sie dabei am meisten?

Meine Familie, ich hätte sie gerne dabeigehabt. Am zweiten Weihnachtstag lief die Folge „Hawaii“ und ich hätte ihnen so gern dieses warme Meer und dieses Hangloose-Gefühl gezeigt. Ich war drei Monate weg, da war die Sehnsucht irgendwann schon sehr groß. Man kann nicht mal schnell zurückfliegen. Das habe ich einmal doch gemacht: Ich bin über Ostern für eine Woche von Tokio nach Wien geflogen.

Was hilft gegen Heimweh?

Hohe Telefonrechnungen produzieren (lacht). Und es gibt Gott sei Dank ja auch noch Whatsapp und Skype. Das ist schon eine große Hilfe, wenn man sich auch sehen und nicht wie früher nur telefonieren kann.

Aus ihrer „Schwarzwaldklinik“-Zeit gibt es eine Liebesgeschichte mit dem Kapitän Sascha Hehn. Was verbindet Sie heute noch?

Wir haben uns lange nicht gesehen. Ich mochte ihn immer sehr und habe mich sehr auf ihn gefreut. Ich glaube, dass die Kombination zwischen Sascha Hehn, Nick Wilder und mir eine sehr gute war. Ich bin schon sehr traurig, dass Sascha aufhört. Er war ein charmanter Kapitän.

Warum ist es so schwierig, einen neuen Kapitän zu finden?

Ich weiß es nicht. Er sollte wahrscheinlich ein Mann sein, den Frauen wie Männer mögen; einer, dem man zutraut, ein Schiff zu leiten. Ich glaube, dass sie den neuen Kapitän schon haben, es ist nur noch ein großes Geheimnis des ZDF.

Wäre es nicht mal an der Zeit für eine weibliche Kapitänin?

Traumschiff“ ist ein Märchen. Man sollte bei diesem – im besten Sinne des Wortes – Klischee bleiben, dass der Kapitän ein Mann ist. Frauen wollen ihn anhimmeln und sich in ihn verlieben. Da 80 Prozent der Zuschauer weiblich sind, ist es gescheiter, einen Kapitän zu nehmen.

Und wenn Sie gefragt worden wären, ob Sie die Kapitänin werden wollen?

Ich hätte die Rolle sicher nicht haben wollen. Ich fühle mich in meiner Rolle wunderbar wohl.

Wird die Sendung ewig bestehen?

Sie wird hoffentlich noch lange weiterlaufen. Die Menschen wollen gerade in dieser Zeit in eine Traumwelt fliehen – 90 Minuten Ruhe für die Seele, mehr Anspruch hat das Ganze nicht. Da sind schöne Menschen, schöne Bilder, harmlose Geschichten, keine oscarverdächtigen Drehbücher, aber das braucht es auch nicht. Wenn die Folge vorbei ist, fangen die Nachrichten an, und dann trifft einen wieder der Schlag.

Von Hannah Scheiwe/RND

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