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Panorama Bachelorette Nadine: „Alle wollen ein Happy End präsentiert bekommen“
Nachrichten Panorama Bachelorette Nadine: „Alle wollen ein Happy End präsentiert bekommen“
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19:59 06.09.2018
Bachelorette Nadine Klein mit ihrem Auserwählten Alex. Quelle: MG RTL D
Hannover

Am Mittwoch vergab Bachelorette Nadine Klein (32) ihre letzte Rose an ihren Auserwählten Alex. Nun sprechen die beiden im Interview über ihre frische Beziehung:

Nadine und Alex, ihr seid noch zusammen und könnt eure Beziehung jetzt endlich offen ausleben. Wie schwierig war es, die Treffen vorher geheimzuhalten?

Alex: Uns ist das eigentlich relativ leicht gefallen. In der Großstadt ist es leichter als auf dem Dorf, deswegen bin ich überwiegend in Berlin gewesen. Wir haben uns einmal die Woche gesehen. Natürlich muss man erfinderisch sein, wie man dann in die Wohnung geht, aber das gewöhnt man sich irgendwann an.

Als die Entscheidung gefallen ist, fallen sich Bachelorette Nadine und Alex in die Arme. Quelle: MG RTL D

Also haben euch nicht überall Journalisten und Fotografen aufgelauert?

Nadine: Zum Glück nicht. Das Gute war, dass wir beide wussten, dass wir uns sehen und Zeit miteinander verbringen wollen. Es war einfach, Kontakt zu halten und sich wirklich auch zu treffen. Schwierig ist es, wenn es darum geht, was man macht. Man kann natürlich nicht rausgehen auf die Straße. Ich konnte ihn zum Beispiel auch nicht besuchen und habe es auch Freunden und Familie verheimlicht, damit wirklich niemand etwas mitbekommt.

Habt ihr euch dann nur in der Wohnung getroffen, wenn ihr nicht rausgehen konntet?

Nadine: Ja (lacht).

Beim Gespräch mit Frauke Ludowig nach dem Finale hast du, Nadine, auf die Frage, ob ihr ein Paar seid, eher zögerlich und zurückhaltend geantwortet. Warum?

Nadine: Wir haben natürlich besprochen, wie wir das kommunizieren wollen und es lastet jetzt ein enormer medialer Druck auf uns, dass alle jetzt dieses Happy End präsentiert haben wollen. Wir sind da aber anders und gehen lieber einen ehrlicheren Weg und nehmen uns jetzt noch ein bisschen Zeit für uns, um jetzt auch wirklich die normalen, alltäglichen Dinge machen zu können, die man definitiv machen sollte, bevor man sagt, ,Ja, das ist es und wir heiraten und kriegen Kinder’.

Ex-Bachelor Paul Janke hat im Interview gesagt, dass das Kennenlernen in der Sendung wie bei einer Urlaubsbekanntschaft ist und in der Realität anders. Würdet ihr das bestätigen?

Nadine: Auf jeden Fall. Die Sendung ist die perfekte Basis, um sich wirklich zu verlieben, weil alles super-romantisch ist, traumhafte Dates – aber so sieht der Alltag nicht aus. Dadurch, dass man immer von supervielen Menschen und Kameras umgeben ist, ist die Zeit ohne Kameras wirklich begrenzt innerhalb des Formats. Umso wichtiger ist es, danach wirklich den Alltag zu haben, also auch mal ins Kino zu gehen, zu telefonieren, einfach einen Fernsehabend miteinander zu verbringen. Da lernt man sich noch mal komplett neu kennen.

Ein Highlight im Finale waren auch die Kommentare deiner Mutter, Nadine. Was hat sie gesagt, als sie erfahren hat, dass du dich für Alex entschieden hast?

Nadine: Die ist mehr als glücklich mit meiner Entscheidung. Sie hatte, glaube ich, Angst, dass ich ihr da die größten Heinis vorstelle. Sie war super angetan und ich habe ihr auch direkt erzählt, dass ich mich für Alex entschieden habe, als das Finale durch war.

Also war sie von Anfang an für Alex?

Nadine: Ich glaube, sie war sehr überfordert mit der Situation, vor allem, dass sie Stellung beziehen sollte. Das wollte sie nicht, das hat sie nicht gemacht, das habe ich aber auch nicht von ihr erwartet. Mir hat es einfach gut getan, noch mal mit jemandem zu reden und sie kennt mich einfach extrem gut.

Du sagst, dass deine Mutter Angst hatte, dass du die größten Heinis mitbringst. Bei Frauke Ludowig nach dem Finale haben sich einige der Männer wirklich so benommen. War das während der Drehzeit auch so und wie hast du das ausgehalten?

Nadine: Ich habe das nicht groß mitbekommen, was unter den Jungs los war. Ich habe zwar Spannungen wahrgenommen, aber sie wollten mir nie groß sagen, wer mit wem ein Problem hat, um mich nicht zu beeinflussen. Dementsprechend habe ich das alles erst bei der Ausstrahlung erfahren und war dann natürlich stellenweise geschockt, wer sich mir gegenüber anders verkauft hat als zum Beispiel in den Interviews.

Also bist du froh, dass du dich nicht für einen der anderen Männer entschieden hast?

Nadine: Definitiv. Es waren auch viele tolle Jungs dabei. Ich hatte echt das Glück, dass ich ein paar herzensgute Männer dabei hatte. Aber es waren auch die Standard-Quotenbringer dabei, die man einfach nicht so ernst nehmen kann.

Alex, du hast gestern Abend im Gespräch gesagt, dass es für dich okay war, dass Nadine in der Zeit auch anderen Männern näher gekommen ist, weil sie dir immer gezeigt hätte, woran du bist. Heißt das, du warst dir deiner Sache sicher?

Alex: Sicher sein kann man sich glaube ich gar nicht. Bis zu den Homedates ist man mit den Jungs in der Villa zusammen, da weiß man, was so bei wem abgeht und wie weit jeder gegangen ist. Aber ab den Homedates ist man komplett auf sich allein gestellt und bekommt nicht mit, was die anderen Jungs machen. Natürlich weiß ich, dass ich eine gute Zeit mit ihr hatte – ich glaube mit die meiste Zeit – und bis zu dem Abend, als ich die Mama kennengelernt habe, war ich mir eigentlich sicher, und ab dem Tag danach irgendwie nicht mehr.

Warum?

Alex: Nach meinem letzten Date hatte ich einen Tag Pause, an dem Daniel die Mama kennengelernt hat. Wenn man dann den ganzen Tag Zeit hat, denkt man: ,Was würde ich anders machen? Was machen die jetzt? Wie sind deine Chancen?’. Ich hatte dann komischerweise ein schlechtes Bauchgefühl und bin auch mit dem Gefühl in die Entscheidung gegangen. Ich hatte dann auch kurzzeitig diesen Punkt, als sie gesagt hat ,Der Weg endet hier’, dass mein Bauchgefühl sich bestätigt. Dann hat sie ja noch mal die Kurve bekommen (lacht). Letztendlich freue ich mich natürlich, dass es funktioniert hat, weil glaube ich jeder gesehen hat, dass ich es wirklich ernst meine.

Jetzt wollt ihr ja zusammen Urlaub machen. Was habt ihr vor?

Alex: Wir werden einfach ein paar Tage in die Berge fahren, wo genau hin, werden wir jetzt natürlich nicht sagen. Aber einfach die Zeit für uns genießen, so wenig wie möglich am Handy sein und einfach ein bisschen Abstand gewinnen und den Akku wieder aufladen und in die Phase gehen, wo sich noch mal viel Positives entwickeln kann.

Von Hannah Scheiwe

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