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Panorama AfD-Politikerin scheitert mit Berghain-Verbot
Nachrichten Panorama AfD-Politikerin scheitert mit Berghain-Verbot
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13:49 19.04.2018
Auch wenn es schon hell ist, wird im Berghain noch getanzt. Quelle: dpa
Berlin

Die Nachricht verbreitete sich auf Twitter in Windeseile: „Die AfD will das Berghain schließen lassen und den Darkroom ausleuchten“, schrieb ein User, kaum hatte das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg den Antrag der Alternative für Deutschland (AfD) auf ihrer Website veröffentlicht. Dort fordert die Partei, „den derzeitigen Betreibern sollte nach eingehender Prüfung möglicherweise die Betriebserlaubnis entzogen werden. (Drucksache: DS/0738/V)

Sibylle Schmidt, 56 Jahre alt, selbst ehemalige Clubbetreiberin in Berlin und mittlerweile stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD im Bezirk, störte das, was den Club weit über die Grenzen Berlins bekannt gemacht hat: Ausschweifende Partynächte, Sex im Darkroom sowie die harte Türpolitik. Auch neue Öffnungszeiten schweben Schmidt vor: „Um einen drogenfreien Besuch unter Berücksichtigung eines natürlichen Biorhythmus’ zu ermöglichen“, soll der Club künftig nur noch von 22 Uhr bis 6 Uhr öffnen.

„Die Türsteher sind Wichtigtuer“

Die Türsteher, schreibt Schmidt, seien „unintelligente, unansehnliche Wichtigtuer“. Dagegen sei es Aufgabe des Bezirksamtes unerfahrene Gäste und Berlin-Besucher vor unverantwortlichen und gefährdenden Betrieben zu schützen. So schlägt Schmidt auch vor, den Darkroom ausleuchten zu lassen – „sexuelle Handlungen seien durch eine entsprechende Beleuchtung zu unterbinden“.

Was Schmidt nicht bedachte: Die AfD war nur wenig begeistert von ihrem Vorschlag und distanzierte sich von dem Antrag. Man wolle keine Verbotspartei sein, ließ der Sprecher des Landesverbandes mitteilen. Mittlerweile wurde der Antrag zurückgezogen.

Von nl/RND

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