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Netzwelt Wegen Logo: Youtuber handelt sich Ärger mit Lego ein
Nachrichten Medien Netzwelt Wegen Logo: Youtuber handelt sich Ärger mit Lego ein
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16:45 22.01.2019
Kein Lego-Noppe im Logo – der „Held der Steine“ setzt sich auch kritisch mit den Produkten von Lego auseinander. Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Frankfurt/Main

Ein Youtuber aus Frankfurt, der sich kritisch mit Lego-Produkten auseinandersetzt, hat sich Ärger mit dem dänischen Spielzeugproduzenten eingehandelt. Wegen eines Logos mit einem Noppen-Baustein, das er unter anderem für seinen Youtube-Kanal „Held der Steine“ verwendete, erhielt Thomas Panke nach eigenen Angaben ein anwaltliches Schreiben im Auftrag von Lego. Darin sei er aufgefordert worden, das Symbol zu löschen, was er dann auch getan habe. Lego wollte sich am Dienstag zu dem konkreten Fall nicht äußern, verwies aber darauf, dass das Unternehmen den Schutz der Markenrechte sehr ernst nehme. Das Thema sorgte für viel Diskussionsstoff im Internet.

Panke hatte zuvor in einem Youtube-Video über das anwaltliche Schreiben berichtet. Sein früheres Logo hatte neben dem Schriftzug „Held der Steine“ einen blauen Baustein mit drei Noppen gezeigt. Nun ist ein Erdmännchen in dem Logo. In seinem Kanal bespricht Panke unter anderem Lego-Produkte, seine Videos wurden Millionen Mal angeklickt.

Lego: „Respektieren selbstverständlich auch kritische Stimmen“

Panke zeigte sich enttäuscht über das Vorgehen von Lego. Er habe daher auch die direkten Geschäftsbeziehungen beendet. Er verkaufe weiterhin Lego-Produkte, aber nur noch solche, von denen er überzeugt sei, sagte Panke, der in Frankfurt/Main einen kleinen Laden mit sogenannten Klemmbaustein-Modellen betreibt.

Lego erklärte, das Unternehmen schätze die Meinung und das Feedback der Fans. „Auch Rückmeldungen zu unseren Produkten, die wir zum Beispiel in Form von Videobeiträgen auf Youtube erhalten, sind für uns wertvoll“, hieß es in einer Stellungnahme. „Wir sprechen uns klar für eine freie Meinungsäußerung aus und respektieren daher selbstverständlich auch kritische Stimmen.“

Von RND/dpa

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