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Netzwelt Trump googelt „Trump News“ – und ist gar nicht zufrieden
Nachrichten Medien Netzwelt Trump googelt „Trump News“ – und ist gar nicht zufrieden
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16:59 28.08.2018
Trump wirft Google manipulierte Ergebnisse bei der Suche nach Trump vor. Quelle: Evan Vucci/AP/dpa
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Washington

US-Präsident Donald Trump hat Google mit Konsequenzen gedroht, nachdem er Nachrichten über sich selbst gegoogelt hat und mit dem Ergebnis nicht zufrieden war. „Sie haben es manipuliert, für mich und andere, so dass fast alle Geschichten und Nachrichten schlecht sind“, schrieb Trump in einem frühmorgendlichen Tweet um 5.24 Uhr (Ortszeit). Gut eine Woche vor einer Anhörung von Vertretern von Google, Facebook und Twitter im US-Senat erhob der US-Präsident schwere Vorwürfe gegen die Suchmaschine.

„Google und andere unterdrücken Stimmen von Konservativen und verstecken Informationen und Nachrichten, die gut sind“, schrieb Trump zehn Minuten später in einem zweiten Tweet. „Sie kontrollieren, was wir sehen können und was nicht. Das ist eine sehr ernste Situation – wird in Angriff genommen werden!“

Trump kritisierte, wer auf Google nach „Trump News“ suche, bekomme nur Berichte der „Fake New Media“ – gemeint hatte er offenbar „Fake News Media“, womit er pauschal ihm gegenüber kritisch eingestellte Medien bezeichnet. „96 Prozent der Ergebnisse für „Trump News“ sind von überregionalen linksorientierten Medien, sehr gefährlich“, schrieb er. „Republikanische/konservative und faire Medien sind ausgeschlossen.“ Trump warf die Frage auf, ob das „illegal“ sei.

Google erklärt wie die Suchmaschine funktioniert

In einem Statement hat Google auf die Manipulationsvorwürfe von Trump reagiert. Wie die CNN-Journalistin Hadas Gold auf Twitter mitteilte, sagte der Google-Konzern, die Suchmaschinen-Funktion sei nicht dazu da, eine politische Agenda zu setzen. Man würde niemals Suchergebnisse gewichten, um die politische Stimmung zu manipulieren.

Trump sieht sich offenbar als Opfer der sozialen Medien

Am Mittwoch kommender Woche will der US-Senat Spitzenvertreter von Google, Facebook und Twitter anhören. Dabei soll es um Versuche Russlands gehen, Wahlen in den USA über soziale Medien zu beeinflussen. Der Informationsdienst „Axios“ schrieb nach den Trump-Tweets, der US-Präsident wolle den Fokus der Anhörung stattdessen darauf lenken, dass er ein Opfer sozialer Medien sei.

US-Sicherheitsbehörden sehen es als erwiesen an, dass Russland versucht hat, die Präsidentenwahl 2016 zu beeinflussen, und dass diese Bemühungen andauern. Trump war im vergangenen Monat unter Druck geraten, als er in dieser Frage einen Zickzackkurs verfolgte, statt sich klar hinter seine Behörden zu stellen.

Von dpa/RND

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