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20:00 09.11.2018
Mithilfe des Smartphones können Eltern ihre Kinder rund um die Uhr überwachen. Quelle: dpa
Hannover

„Big parent is watching you!“ – Die Beschreibungen vieler Apps, die vorgeblich der Sicherheit von Kindern dienen, lesen sich so, wie der Schriftsteller George Orwell es einst in seinem düsteren Zukunftsroman „1984“ schilderte. Mithilfe des Smartphones lässt sich der Nachwuchs heutzutage rund um die Uhr orten; manche Hersteller werben sogar damit, Push-Nachrichten zu versenden, sollte das Smartphone, auf dem die entsprechende App installiert ist, einen vorher festgelegten geografischen Radius verlassen.

Smarte Kinder-Apps versprechen Sicherheit für Eltern

Auch das digitale Surfverhalten ist für gewillte Eltern bei Bedarf gläserner als für jeden noch so großen Internetriesen aus dem Silikon Valley. Manche Hersteller bieten nicht nur Zugriff auf den Browserverlauf und die Nutzungsdauer des Geräts, sondern auch auf die Social-Media-Accounts der eigenen Kinder. Wer will, kann nicht nur mitlesen, sondern auch Filter aktivieren, die das Aufrufen bestimmter Websites von vorneherein blockieren. Andere Kinderschutz-Apps begrenzen die Möglichkeit, Bezahlinhalte zu nutzen – etwa durch ein Prepaid-System, bei dem nur ein vorher festgelegter Betrag ausgegeben werden kann, oder über ein Genehmigungsverfahren, bei dem die Eltern angefragte Anwendungen erst aktiv freischalten müssen. Und sollte das Kind einmal nicht auf Nachrichten oder Anrufe reagieren, können Eltern aus der Ferne das Smartphone auch komplett lahmlegen.

Einsatz von Apps zur Kindersicherheit umstritten

Die Nutzung solcher Apps zur Kindersicherheit ist umstritten; schließlich haben auch Kinder ein Recht auf Privatsphäre. Zudem warnen Experten vor der trügerischen Sicherheit des digital gläsernen Kinds. Denn der vermeintliche Schutz hält nur solange, wie das Smartphone von seinem Besitzer mitgeführt wird. Wichtiger sei es, gemeinsam mit dem Nachwuchs Verhaltensregeln einzuüben, wie er sich digital und offline Fremden gegenüber behaupten kann.

Von RND/Lisa Stegner

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