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Netzwelt Schrauben finden per Foto – Amazon startet „Part Finder“
Nachrichten Medien Netzwelt Schrauben finden per Foto – Amazon startet „Part Finder“
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15:46 20.07.2018
Will Nutzern auf der Suche nach Ersatzteilen helfen: Amazon hat eine Scanfunktion für Schrauben und Co. gestartet. Quelle: AP
Seattle

Wie viele verschiedene Schrauben und spezielle Kleinteile es für den Heimwerkerbedarf gibt, weiß jeder, der schon einmal versucht hat, neue Stücke im Internet nachzubestellen – vielleicht sogar ohne ihren Namen zu wissen. Amazon will Kunden die Suche erleichtern und hat unangekündigt eine Bilderkennung für Bastler gestartet, den „Part Finder“. Nutzer und Technikforen aus den USA haben sie schon getestet.

Bislang nur für iPhones: Ob auch die App bald auch Android-Nutzern hilft, ist noch nicht klar. Quelle: dpa

So hat zum Beispiel das Onlineportal TechCrunch den Schraubenfinder ausprobiert und eine Anleitung veröffentlicht. Und so soll’s funktionieren: Der Nutzer legt seinem Handy eine Schraube vor, von der er Nachschub sucht. Eine weiße Unterlage soll der Kamera ermöglichen, das Kleinteil gut zu erfassen. Damit die App auch die Größe der Schraube erkennt, muss neben dem fraglichen Teil eine Ein-Cent-Münze liegen. Dann kommt es nur auf den richtigen Winkel an, ein Raster auf dem Display hilft, das Handy auszurichten.

Manche Teile erkenne die App nicht

So ganz scheint Amazon sich aber noch nicht auf die Fotoerkennung zu verlassen: Im nächsten Schritt wird der Nutzer gebeten, manuell weitere Eigenschaften auszuwählen – zum Beispiel ob die Schraube einen abgerundeten oder flachen Kopf hat.

Wenn alles klappt, schlägt Amazon schließlich das passende Produkt zum Kauf vor. Noch habe die Funktion aber einige Lücken und Tücken, berichtet die Technikplattform CNET, die sie ebenfalls ausprobiert hat. Die Kamera habe nur mit Schwierigkeiten auf die Schraube fokussiert, außerdem habe die App manche Teile nicht erkannt.

Ähnliche Shoppinghilfe vielleicht schon bald von Snapchat

Ob und wann das Schrauben-Scannen auch in Deutschland funktioniert, ist nicht bekannt, schreibt Spiegel Online. Bislang können außerdem nur iPhone-Nutzer die Funktion verwenden. An ganz ähnlichen Features scheint derweil auch Snapchat zu arbeiten.

Von ita/RND

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