Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Netzwelt Iran will Instagram verbieten
Nachrichten Medien Netzwelt Iran will Instagram verbieten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:39 03.01.2019
Instagram ist im Iran sehr beliebt – nun wird es wohl gesperrt. Quelle: imago
Teheran

Die iranische Staatsanwaltschaft will voraussichtlich auch die Fotoplattform Instagram sperren. „Instagram hat leider nicht nur illegale, sondern auch unmoralische und obszöne Inhalte“, sagte der IT-Beauftragte der Staatsanwaltschaft, Dschawad Dschawadnia, am Donnerstag. Die Staatsanwaltschaft warte nur auf eine finale Entscheidung der iranischen Führung um ein Verbot durchzusetzen, so Dschawadnia laut Nachrichtenagentur Isna.

Instagram ist im Iran sehr beliebt und wird von Millionen von Persern zum Teilen von Fotos und Videos benutzt. Neben ausländischen sind auch zahlreiche iranische Videos zu sehen, deren Inhalte gegen die strengen islamischen Vorschriften verstoßen.

Verbote haben auch politische Gründe

Im Iran sind bereits mehrere soziale Dienste wie Twitter, Facebook und Telegram gesperrt. Sie werden von den Hardlinern in der Justiz als illegal und unmoralisch eingestuft. Nach Einschätzung von Beobachtern haben die Verbote aber nicht nur moralische, sondern auch politische Gründe. Seit fast zwei Jahren werden Berichte, Bilder und Videos von regimekritischen Protesten in diesen Diensten gepostet. Gegen diese neue Form der digitalen Proteste waren die Polizei- und Sicherheitskräfte des Landes bis jetzt machtlos.

Allerdings umgehen viele Perser seit Jahren die bereits bestehenden Verbote über VPN-Tunnel. Damit können sie einen Datentunnel zu einem Server aufbauen und die staatliche Zensur umgehen. Nach Angaben einer staatlichen Medienforschung benutzen alleine 40 bis 45 Millionen den im Iran verbotenen Chatdienst Telegram.

Von RND/dpa

Wenn der Koffer bei der Flugreise verloren geht, ist das nicht nur für die Reisenden ärgerlich, sondern auch teuer für die Airlines. Mit einem RFID-Chip sollen Koffer künftig weltweit auffindbar sein. Passagiere könnten den Weg ihres Gepäcks sogar auf dem Handy verfolgen.

03.01.2019

In rund 4700 Fällen hat die Bundesnetzagentur im vergangenen Jahr Funkstörungen behoben. In zahlreichen Fällen waren davon sicherheitsrelevante Bereiche betroffen. Verbraucher können der Behörde Funkstörungen melden.

02.01.2019

Die Ex-Botschafterin Nikki Haley muss auf Twitter umziehen. Das schreiben Social-Media-Regeln für aus dem Amt scheidende Politiker in den USA vor. Interessant wird es, wenn Donald Trump den gleichen Regeln folgen muss.

02.01.2019