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Netzwelt Heilige fangen: Vatikan veröffentlicht Pokémon Go-Klon
Nachrichten Medien Netzwelt Heilige fangen: Vatikan veröffentlicht Pokémon Go-Klon
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18:48 24.10.2018
Der Vatikan hat eine kirchliche Pokémon-Version veröffentlicht: „Follow JC Go“ Quelle: App Store/Screenshot
Hannover

Normalerweise ist die katholische Kirche ja nicht so für mutige Schritte und Innovationskraft bekannt. Jetzt traut sie sich was: Wie die Zeitung „Vatikan Insider“ berichtet, hat der Vatikan seine eigene Version des populären Spiels „Pokémon Go“ herausgebracht. Die App trägt den Titel „Follow JC Go“, wobei JC für Jesus Christus steht. In der kirchlichen Ausgabe geht es nicht darum, Monster zu fangen. Stattdessen soll Jagd auf Heilige gemacht werden.

Wie bei der Kirche üblich, geht es bei „Follow JC Go“ nicht nur um Spaß am Spiel sondern auch darum, etwas zu lernen. So müssen die Teilnehmer Fragen zu Heiligen beantworten. Wenn die Antworten korrekt sind, dürfen sie die Trophäen im sogenannten Evangelisationsteam – kurz e-Team – speichern.

Fromme App sorgt für Wohl und Währung

Auch das Erkennen und Benennen von Kirchen spielt eine Rolle. Dem nicht genug, sorgt sich die fromme App auch um die „körperliche und geistige Gesundheit der Spieler“, in dem sie auf Bewegung, Flüssigkeitszufuhr und – ja wohl – auf Gebete Acht gibt. Mit der Währung „Denarios“ können Spieler im echten Leben für wohltätige Zwecke spenden.

„Follow JC Go“ ist laut eines Vatikan-Sprechers anlässlich des Weltjugendtags im Januar 2019 in Panama entwickelt worden, berichtet der Vatikan-Insider. Bisher sei das Spiel nur in einer spanischen Version erhältlich, weitere Versionen sollten aber in Kürze sowohl für iOS und Android folgen.

Papst hat Pokémon-Version seinen Segen gegeben

„Pokémon Go“ ist noch immer eines der erfolgreichsten Smartphone-Spiele weltweit. Dabei werden virtuelle Monster und andere Fantasiefiguren in reale Umgebungen eingeblendet, die Spieler sollen sie unterwegs virtuell einfangen. In der Boomzeit des Spiels hatte es immer wieder für Wirbel gesorgt, wenn übereifrige Spieler private Orte stürmten oder sich prügelten. Auch in manch Gotteshäusern gab es Stoßgebete: So erzürnte ein Smartphone-Nutzer das Domkapitel, als er im Kölner Dom auf Monster-Jagd ging. Ein russischer Pokemon-Spieler wurde gar zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, weil er in einer orthodoxen Kirche gespielt hatte und ein Video davon veröffentlichte.

All das hat den Vatikan nicht davon abgehalten, den monströsen Erfolg des Spiels für sich zu nutzen. Nach italienischen Medienberichten soll Papst Franziskus die Veröffentlichung des Spiels höchstpersönlich abgesegnet haben. Nach dem Motto: Pontifex goes Pokémon.

Von Sonja Fröhlich/RND

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