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Netzwelt Google lässt sich motorisierte VR-Schuhe patentieren
Nachrichten Medien Netzwelt Google lässt sich motorisierte VR-Schuhe patentieren
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17:52 21.11.2018
Das kalifornische Unternehmen Google plant eine Ergänzung der VR-Brillen durch passendes Schuhwerk.Christoph Dernbach/dpa
Mountain View

Seit mehr als 20 Jahren gibt es die Technik, mittels einer Virtual-Reality-Brille in mehr oder weniger virtuelle Welten abzutauchen. Das Problem: Egal in welcher hochauflösenden und realitätsnahen Spielumgebung sich ein Spieler oder Anwender in der programmierten Wirklichkeit bewegt – stößt er irgendwo an, ist der Schein verflogen. Google könnte einer Problemlösung nun mit einer Patentanmeldung – wortwörtlich – einen Schritt näher gekommen sein. Google ließ sich beim US-Patentamt motorisierte VR-Schuhe patentieren, wie das Portal Ars Technica berichtet.

Simulation bisher durch ein VR-Laufband

Bislang sollen etwa ein VR-Laufbänder Kollisionen vermeiden: Spieler werden – mit VR-Brille – auf eine Plastikplattform geschnallt, rutschiges Schuhwerk täuscht dann die Bewegung vor. Sicherheitshalber hält bei dieser Konstruktion ein Hüftgurt die Spieler aufrecht, um Stürze zu vermeiden, sollte der Spieler das Gleichgewicht verlieren.

Google hat sich nun die Idee einer „augmented and/or virtual reality Footwear“ (US-Patent: 20180326286) – „erweiterte und/oder virtuelle Fußbekleidung“ patentieren lassen. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um motorisierte VR-Rollschuhe, mit denen die Benutzer normal laufen könnten. Statt aber gegen Wände oder Gegenstände zu krachen, sollen eben diese Motoren und Räder dazu beitragen, sich scheinbar endlos in der virtuellen Welt bewegen zu können, schreibt Google im Patent. Die Schuhe simulieren dabei ein Fortkommen, auch wenn die Benutzer in der Wirklichkeit nahezu auf der Stelle bleiben.

VR-Schuh bislang nur Idee

Ein Tracking wüsste dann, an welcher Stelle in der virtuellen Realität sich der Spieler befindet. Wie dieses Schuhwerk genau aussieht, hat auch Google noch nicht final entschieden. Auf Zeichnungen des Patents sind verschiedene Rollen und auch Ketten abgebildet. Mit Hilfe sogenannter Allseitenräder wären dabei zum Beispiel Bewegungen in alle Richtungen möglich.

Aber auch bei Googles-VR-Schuhen bleibt, wie beim VR-Laufband, die Frage, wie Gleichgewichts-Stürze verhindert werden können, wenn Spieler richtig in die täuschend lebensnahen Parallelwelten abtauchen.

Wann und wie Google das Patent zur Produktreife bringt, hat das Unternehmen noch nicht angekündigt. Macht das kalifornische Unternehmen aber alles richtig, wäre das eine gelungene Vermischung von realer und virtueller Welt.

Von RND/gum

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