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Netzwelt Google-Doodle erinnert an Anti-Sklaverei-Aktivistin Mary Prince
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11:48 01.10.2018
Google-Nutzer werden derzeit von einem Bild von Mary Prince begrüßt. Quelle: Screenshot
London

London 1828: Die auf den Bermudas geborene Mary Prince trifft in London ein – als Sklavin. Wenig später entkommt Prince ihren Eigentümern. Zurück zu ihrem Ehemann auf den Bermudas kann die 40-Jährige nicht. Und so wandelt sie sich zu einer engagierten Kämpferin gegen die Sklaverei.

Das Thema war im frühmodernen England heiß diskutiert. Wenige Jahre vor Princes Ankunft hatte das Parlament ein Verbot des Sklavenhandels beschlossen. Doch an der Realität der Sklaven in den Kolonien änderte das wenig. Zugleich hatte sich, maßgeblich von Frauen getragen, in England eine virulente Anti-Sklaverei-Bewegung gebildet.

Prominente Aktivistin

Ihren Eigentümern entkommen und eine Rückreise unmöglich, schloss sich Prince der Bewegung an und wurde eine der prominentesten Vorkämpferinnen. Herausragend ist bis heute Princes Buch über ihr Leben als Sklavin: „Die Geschichte von Mary Prince, einer West-Indischen Sklaven, überliefert von ihr selbst“ war das erste Buch, in dem eine schwarze Sklavin ihre Erlebnisse selbst schildert.

„Ich war eine Sklavin, ich habe gefühlt, was Sklaven fühlen und ich weiß, was Sklaven wissen“, fasste Prince ihre Perspektive damals zusammen. „Ich will, dass die Menschen in England das auch wissen, so dass sie unsere Ketten sprengen und uns freilassen“, schrieb sie außerdem.

Wenig später war sie die erste Frau, die eine Petition zur Abschaffung der Sklaverei im Parlament vorstellte. Die Umsetzung dessen erlebte sie nicht mehr. Prince starb als 45-Jährige 1833. Etwa fünf Jahre später, 1838, wurde Sklaverei auch in den Kolonien verboten.

Von RND/hö

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