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Netzwelt Forscher geben Alexa und Co. heimlich Befehle
Nachrichten Medien Netzwelt Forscher geben Alexa und Co. heimlich Befehle
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12:15 11.05.2018
Amazons Sprachassistent Alexa soll das Leben vereinfachen. Quelle: dpa
Berkeley

Der Alptraum, dass Alexa sich irgendwann selbstständig macht, und auf Kosten ihres Nutzers shoppen geht, könnte theoretisch Wirklichkeit werden: Forscher der US-Universität Berkeley haben herausgefunden, wie einfach sich Alexa, Siri oder der Google Assistant manipulieren, beziehungsweise hacken lassen. Das berichtet die „New York Times“ (NYT).

Unter Laborbedingungen übermittelten die Wissenschaftler heimlich Befehle an die Sprachassistenten. Die Signale versteckten sie beispielsweise hinter Musik oder Hörbüchern, so dass das menschliche Ohr sie nicht hören konnte. „Es waren nur kleine Änderungen in den Audiofiles“, schreibt die „New York Times“, mit denen die Forscher völlig neue Befehle an Alexa und Co. gaben. Theoretisch wäre es also möglich, Geld zu transferieren oder Online einkaufen zu gehen, während der Nutzer nichts ahnend glaubt, seiner Lieblingsband zu lauschen.

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Die betroffenen Unternehmen ließen zwar bereits erklären, dass solche Manipulationen nicht möglich seien, weil Alexa beispielsweise nur auf die Nutzerstimme reagiere. Doch Nicholas Carlini aus dem Forscherteam betonte in der NYT, dass es sehr wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit sei, bis heimliche Manipulationen an den Sprachassistenten genutzt würden. „Wir wollten zeigen, dass solche Attacken mögliche sind.“

Von nl/RND

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