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Netzwelt Der Google Assistant ist nun auch ein Übersetzer
Nachrichten Medien Netzwelt Der Google Assistant ist nun auch ein Übersetzer
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10:08 09.01.2019
Lenovos smarter Wecker bringt den Google Assistant ins Schlafzimmer. Quelle: Andrea Warnecke/dpa
Las Vegas

Google macht seinen Sprachassistenten jetzt auch zum Übersetzer und will ihn zum Beispiel beim Check-In in Hotels nützlich machen. Auf hauseigenen Lautsprechern wie dem mit einem kleinen Display versehenen Google Home Hub kann der Google Assistant bei Unterhaltungen in gut zwei Dutzend Sprachen aushelfen. Er hört sich jeden Satz an und wiederholt ihn in der jeweils anderen Sprache. Zur CES kommt der Service unter anderem im Hotel Caesars Palace in Las Vegas zum Einsatz. Zu den unterstützten Sprachen gehören neben Deutsch unter anderem auch Französisch, Italienisch, Schwedisch, Russisch, Koreanisch und Japanisch.

Google Assistant Connect

Der Internet-Konzern stellte am Dienstag auf der Technik-Messe CES auf Las Vegas auch die Plattform „Google Assistant Connect“, die es für Hersteller einfacher machen soll, die Assistenzsoftware in ihre Geräte zu bringen. Konkurrent Amazon fährt einen ähnlichen Kurs mit seiner Assistentin Alexa und bietet bereits ein Einbau-Modul für Hausgeräte an.

Smarter Wecker von Lenovo

Google präsentierte auf der CES auch einen mit dem Assistant verbundenen Wecker der Firma Lenovo. Das Gerät sieht aus wie ein moderner Radiowecker, ist aber viel mehr: Die Smart Clock nutzt Googles Datenschatz für Informationen, Musikwiedergabe, intelligente Informationen oder auch an Wetter- oder Verkehrssituation angepasste flexible Weckzeiten. Mit Google Routines können auch Abfolgen festgelegt werden. Mit dem Kommando „gute Nacht“ schaltet die Uhr dann etwa das Licht aus, die Alarmanlage an und spielt Musik zum Einschlafen. Per Google Cast kann das Gerät auch Videos auf vernetzten Fernsehern abspielen, auch Sprachanrufe sind möglich.

Der Internetkonzern präsentierte auf der Technikmesse einige Neuigkeiten.

Damit das Display im dunklen Schlafzimmer nicht stört, passt sich das Gerät an die Helligkeit im Raum an und ändert auch das Farbschema der Anzeige. Für sanftes Aufwachen fährt die Smart Clock schon einige Zeit vor dem Aufwachen die Helligkeit hoch und simuliert so einen Sonnenaufgang. Wegen der Platzierung im Schlafzimmer ist im Gerät keine Kamera eingebaut. Praktisch: An der Rückseite gibt es einen USB-Anschluss zum Laden eines Smartphones. Lenovos Smart Clock soll in diesem Frühjahr verfügbar sein. Der Preis liegt bei rund 80 US-Dollar (Rund 72 Euro).

Sonos ist mit Google Assistant vernetzt

In Las Vegas wurde zudem bekanntgegeben, dass die seit langem angekündigte Verknüpfung vernetzter Lautsprecher des Anbieters Sonos mit dem Google Assistant schließlich fertig ist. Amazons Alexa funktioniert bereits auf mehreren Sonos-Modellen.

Von RND/dpa

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