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Netzwelt Burger per App: McDonald’s führt Smartphone-Bestellungen ein
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17:11 21.11.2018
Kunden bei McDonald’s sollen im Laufe des nächsten Jahres ihr Essen per App bestellen können. Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
München

Nach dem Start im heimischen US-Markt will die Burgerkette McDonald’s auch in Deutschland per Smartphone bestellen und bezahlen lassen. Im Laufe des nächsten Jahres soll es das Angebot in 900 der deutschlandweit knapp 1500 Filialen geben. Es soll in dem heiß umkämpften Fast-Food-Geschäft neue Kunden bringen. „Wir glauben, dass 2021 jeder fünfte Gast digital sein wird“, sagte Deutschland-Chef Holger Beeck am Mittwoch in München.

Bestell-Apps mit Zahlfunktion sind in der Gastronomie bislang vor allem bei Lieferdiensten üblich. Die Vermeidung des Schlangestehens an der Kasse soll McDonald’s attraktiver machen, die Gäste können ihr Essen am Tisch bestellen und sich dort bedienen lassen. „Die Kasse ist eher ein Arbeitsplatz der Vergangenheit“, sagte der fürs Digitalgeschäft zuständige Manager Nicolas von Sobbe. Ganz abgeschafft werden sollen die traditionellen Kassen aber nach Beecks Angaben nicht: „Zwang bei Gästen geht nicht.“

Nur wenige neue McDonald’s-Restaurants geplant

Anders als Konkurrent Burger King hat der weltgrößte Burgerbrater keine Ambitionen, in Deutschland mehrere hundert neue Filialen zu eröffnen. „Mein Bestreben ist, auf bestehender Fläche zu wachsen“, sagte Deutschland-Chef Beeck. Neue Restaurants sollen zwar dazukommen – etwa entlang der Autobahnen in Kooperation mit Tank & Rast – aber nicht in größerem Umfang. Gleichzeitig will der Konzern auch eine kleine Zahl von Filialen schließen, vor allem in beengten und teuren innerstädtischen Lagen; Beeck sprach von „sieben bis zehn Stores pro Jahr“.

Geschäftszahlen für Deutschland veröffentlicht McDonald’s nicht, Beeck sagte aber, dass 2018 ein „Top-Jahr“ sei. Die Kette wachse im vierten Jahr in Folge „auf bestehender Fläche“ – was bedeutet, dass die Umsätze auch ohne Berücksichtigung neuer Filialen zulegen.

Von RND/dpa

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