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Fernsehen Wiener „Tatort“: Das sind die Logikfehler
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21:45 13.01.2019
Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und seine Kollegin Bibi Fellner (Adele Neuhauser) Quelle: Foto: P. Domenigg/ARD
Wien

Politthriller nehmen selten ein gutes Ende: Die kleinen Fische bleiben auf der Strecke, die Drahtzieher kommen ungeschoren davon; der Schluss dieses „Tatorts“ aus Wien war also eigentlich recht realistisch.

Einige Aspekte waren das aber nicht: Das Duo Eisner/Fellner jagt einen skrupellosen Waffenhändler, der offenbar kaltblütig eine lästige Journalistin aus dem Weg geräumt hat. Am Ende entpuppt sich der Mord doch wieder als Beziehungstat; dabei machte die Freundin der Toten einen vernünftigen Eindruck.

Mehr zum Thema: Die „Tatort“-Kritik zum Wiener Fall „Wahre Lügen

Wieso die Waffe wegschmeißen, wenn man sie noch braucht?

Doch hier wirkt die Handlung konstruiert: Weil sie keine Waffe hatte, ließ sich die Freundin auf ein Sexspiel ein, um den Mann anschließend zu strangulieren – mehr Effekt als Logik. Ähnlich kompliziert war ihre Inszenierung der toten Freundin: Erst hat sie der Frau die Mordwaffe in die Hand gedrückt und die Pistole mit Klebeband fixiert; und dann hat sie das Auto mit der Leiche in einen See geschoben. Das ergab zwar ein reizvolles Motiv für die Kamera, aber wenig Sinn. Und die Pistole hätte sie ja später durchaus für den Mord an dem Waffenhändler gebraucht.

Andererseits ist es ein klares Qualitätsmerkmal, dass diese Ungereimtheiten nicht zu Stolpersteinen wurden; „Wahre Lügen“ ist trotzdem ein von vorn bis hinten fesselnder Krimi. Am Ende blieb zwar noch die eine oder andere Frage offen – wie ist der Verteidigungsminister vor 37 Jahren wirklich gestorben, wer hat den Informanten auf dem Gewissen? –, aber auch das gehört zu einem guten Politthriller. Und wer weiß: Vielleicht greift Thomas Roth (Buch und Regie) das Thema ja noch einmal auf.

Von Tilmann P. Gangloff

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