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10:30 23.03.2018
Die Frau aus Queensland stößt derzeit Türen auf: Margot Robbie bei der Oscar-Verleihung 2018 wo sie für die Hauptrolle in dem Sportlerdrama“I, Tonya“ nominiert war. Quelle: dpa
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Sydney

Die oscarnominierte Schauspielerin Margot Robbie („I, Tonya“, 27) will Shakespeare-Stücke aus weiblicher Perspektive verfilmen. In zehn Folgen wolle das Produzentinnenteam, dem Robbie angehört, verschiedene Werke in einem modernen Gesellschaftskontext erzählen, berichtete das Filmportal „Deadline“ unter Berufung auf Statements der beteiligten Firmen.

Das Projekt sei eine Kooperation von Robbies Produktionsfirma LuckyChap Entertainment, des australischen Fernsehsenders ABC und der Firma Hoodlum. Die Dreharbeiten sollen laut „Deadline“ noch im laufenden Jahr beginnen.

Robbie fördert junge Regie- und Schreibtalente

Man freue sich, dass „dieses von Frauen geführte Team starke weibliche Kreativität feiert“, hieß es im ABC-Statement. LuckyChap Entertainment betonte darüber hinaus die Möglichkeit, „die hohe Qualität der australischen Film- und Fernsehindustrie“ zu präsentieren.

Robbie selbst hatte in jüngster Zeit wiederholt geäußert, mit jungen und aufstrebenden Talenten, vorzugsweise Frauen, zusamenarbeiten zu wollen. Ihre 2014 gegründete Firma LuckyChap Entertainment wolle weibliches Talent und weibliche Erzählsichten fördern.

In der internationalen Ausgabe des „Guardian“ verriet die Schauspielerin, dass sie derzeit mit noch wenig bekannten Independent-Filmemachern sowie Regietalenten, die erst einen oder zwei Filme gedreht hätten, zusammensitze – in der Hauptsache Regisseurinnen.

Eine Frau fürs „grüne Licht“

„Ich bin derzeit in einer hervorragenden Position, in der ich tatsächlich helfen kann, grünes Licht für Projekte zu bekommen„, sagt Robbie. „Und dabei möchte ich mit Leuten zusammenarbeiten, die wir bisher noch nicht wahrgenommen haben.“ Die Drehbuchautoren sollen die verschiedenen Kulturen und Landstriche Australiens repräsentieren, die man nicht automatisch mit Shakespeare in Verbindung brächte.

Robbie, spätestens seit ihrer Darstellung der quirligen Superbösewichtin Harley Quinn in der Comicverfilmung „Suicide Squad“ (2016) ein Weltstar, hat auch sonst alle Hände voll zu tun. Sie spielt die Königin Elizabeth I. in Josie Rourkes „Maria Stuart, Königin von Schottland“ und die Jungfer Marian in „Marian“, einer neuen (weiblichen) Herangehensweise an den Robin-Hood-Stoff.

2019 spielt Robbie ein berühmtes Mordopfer für Tarantino

Mehrere Harley-Quinn-Projekte sind anvisiert, der zweite Teil von „Suicide Squad“ soll 2019 starten, dem Jahr in dem Robbie auch in Quentin Tarantinos „Once Upon A Time in Hollywood“ zu sehen sein wird – als Charles-Manson-Mordopfer Sharon Tate.

Von dpa/big/RND

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