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16:21 09.10.2017
Twitter-Nutzer amüsieren sich über den „Tatort“ aus München. Quelle: dpa
München

Unter dem Hashtag #Tatort wird die Twitter-Community sonntagabends bekanntlich besonders aktiv. Im regen Austausch kommentiert und rezensiert das Internet Deutschlands beliebtestes Krimi-Format. Auch der aktuelle Fall „Hardcore“ der Münchner Kommissare Leitmayr und Batic sorgte für ein lautstarkes Netzecho.

Besonders das pornografische Vokabular, das wohl nur einigen wenigen Tatort-Zuschauern geläufig sein dürfte, erheiterte die Netzgemeinde. So stiegen parallel zum „Tatort“ die Suchanfragen auf Google und Wikipedia für verschiedene Sexpraktiken.

Andere Nutzer merkten an, dass sich die Programm-Prioritäten bei der ARD und RTL etwas verschoben hätten. Trotz des Länderspiels der Nationalmannschaft und der eher dünnen Handlung des „Tatorts“ verfolgten 9,12 Millionen Zuschauer, wie Leitmayr und Batic sich ihren Weg durch den Porno-Dschungel bahnten.

Für all diejenigen, die den „Tatort“ stets mit der versammelten Familienschar konsumieren, dürfte es dank einiger Sex-Szenen und der vulgären Wortwahl ein unangenehmer Abend gewesen sein.

Die Münchner Polizei, die den „Tatort“ üblicherweise live auf Twitter kommentiert, hielt sich an diesem Abend übrigens zurück. Die knapp 400.000 Follower des Accounts ließen sich davon jedoch nicht beirren und kommentierten unter dem Tweet fleißig weiter.

Von RND/mkr

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