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Nachrichten Medien Fernsehen DW-Intendant Limbourg gegen Journalistenpreise
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13:52 10.01.2019
Weniger Journalistenpreise: Für Peter Limbourg (hier beim Festakt „65 Jahre Deutsche Welle" im Deutschen Bundestag im September 2018) ist die Reduzierung der Auszeichnung eine nötige Konsequenz aus dem Fall Claas Relotius. Quelle: picture alliance / Bernd von Jut
Berlin

Der Deutsche-Welle-Intendant Peter Limbourg hat sich für eine deutliche Reduzierung der Journalistenpreise in Deutschland ausgesprochen. Es gebe in Deutschland mehr als 500 Journalistenpreise, sagte er am Donnerstag bei der Civis Medienkonferenz in Berlin. „Damit dürfte unsere Zunft an der Spitze der Selbstreferenz und der Selbstbeweihräucherung liegen.“

Limbourg fordert massive Reduzierung der Journalistenpreise

Dies sei absurd, betonte Limbourg. Die Zeit und das Geld, die Jurysitzungen und Galas kosteten, könne man besser für echte Geschichten ausgeben. Der Intendant des Auslandssenders fügte hinzu, es wäre eine sinnvolle Konsequenz aus dem Skandal um den „Spiegel“-Mitarbeiter Claas Relotius, die Zahl der Journalistenpreise massiv zu reduzieren.

Der „Spiegel“ hatte am 19. Dezember offengelegt, dass Relotius im großen Umfang eigene Geschichten manipuliert hat. Er hatte die Fälschungen nach internen Nachforschungen zugegeben und das Haus verlassen. Relotius war für seine Geschichten vielfach ausgezeichnet worden.

Medienkonferenz befasst sich mit journalistischen Herausforderungen

Die Civis Medienkonferenz befasste sich unter dem Titel „Medien Revolution: Wer spricht denn da? - Alternative Wirklichkeit im Zeitalter kreativer Zerstörung“ mit den Herausforderungen für Journalisten im Zeitalter der Digitalisierung.

Von RND/epd

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