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Medien 50 Jahre „Aktenzeichen XY“ – spektakuläre Fälle
Nachrichten Medien 50 Jahre „Aktenzeichen XY“ – spektakuläre Fälle
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13:30 19.10.2017
Moderator Rudi Cerne stellt die ungelösten Kriminalfälle vor. Quelle: epd
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München

Es war Mord! Zumindest in rund jedem dritten Fall, der in den letzten 50 Jahren bei „Aktenzeichen XY“ vorgestellt wurde. Bereits mehr als 4500 Verbrechen waren zwischen Oktober 1967 und August 2017 Thema der beliebten Kriminalsendung „Aktenzeichen XY“. Seit 50 Jahren rufen Ermittler der zuständigen Polizeidienststellen gemeinsam mit den Moderatoren der Sendung zur Fahndung auf und bitten die Zuschauer um Mithilfe. Während der Sendung nehmen Mitarbeiter der Polizei die Hinweise per Telefon entgegen.

Nicht selten führte die Ausstrahlung der nachgestellten und beschriebenen Verbrechen zum Erfolg. Rund 1853 Fälle konnten bis August 2017 aufgeklärt werden, die Polizei konnte durch gezielte Personenfahndung 1342 Täter festnehmen. Auch Ermittlungsbehörden aus den Nachbarländern stellen ihre verzwickten Fälle vor und suchen deutschlandweit nach neuen Hinweisen.

Die sieben spektakulärsten gelösten Fälle aus 50 Jahren „Aktenzeichen XY“ finden Sie in unserer Bildergalerie.

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Vier ermordete Soldaten und die Wahrsagerin: Im Januar 1969 brachen zwei Täter im Bundeswehrstützpunkt im saarländischen Lebach ein. Dabei erschossen und erstachen die Männer vier schlafende Soldaten. Anschließend stahlen sie mehrere Waffen und Munition aus einem Lager. Ein 20-jähriger Soldat überlebte schwer verletzt, doch zu den flüchtigen Mördern konnte er keine Hinweise geben. Die Polizei stellte einen Zusammenhang zwischen den brutalen Morden und einer Reihe Erpresserbriefe her. In einer Sendung im April stellte Moderator Eduard Zimmermann die Briefe vor. Eine Zuschauerin erkannte das Synonym, das einer der Erpresser in einem Schreiben verwendete. Es war ein Kunde, der ihre Dienste als Wahrsagerin in Anspruch genommen hatte. Die Polizei konnte die zwei Männer am 25. April festnehmen.

Von RND/dpa/mkr

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