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21:17 15.06.2018
Quelle: Fotolia
Hannover


Fantastic Negrito: Please Don’t Be Dead. Xavier Dphrepaulezz mixt Blues mit Punk und Prince. Er singt an gegen Hass und Gier, damit seine Kinder weder bei einem Amoklauf in der Schule noch von einem weißen Polizisten erschossen werden. Ein furchtbarer Autounfall hätte ihn fast zertrümmert. Seitdem ist sein Sound vernarbt und wahr. Prince ist sein Idol, weil dieser sich niemals beirren oder verbiegen ließ.

Fantastic Negrito: Please Don’t Be Dead Quelle: Label

Ray LaMontagne: Part Of The Light. Wem dieses Album gefällt, der hat folgende LPs bereits im Haus: 1. Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band. 2. The Dark Side of the Moon. 3. Music from the Big Pink. 4. Moondance. Wie Neo-Folk-Kollege Bon Iver klingt Ray LaMontagne häufig so, als habe er sich seine Lieder beim Erdbeerpflücken ausgedacht.

Ray LaMontagne: Part Of The Light Quelle: Label

Get Well Soon: The Horror. Selbst, wenn Konstantin Gropper über die Angst vor Krieg oder demokratiefeindlichen, rassistischen Parteien singt, lässt er Sinatra-Streicher spielen. Punkwut ist nicht sein Ding. Manche meinen, er klinge zu schön, zu designt, zu raffiniert, zu perfekt. Musik, die die Komplexität des Lebens widerspiegelt. Nichts für Vereinfacher.

Get Well Soon: The Horror Quelle: Label

Von Mathias Begalke

Eine wunderbare Migrationsgeschichte zwischen “1001 Nacht“ und Kulturkonflikt, ein Enkel auf Spurensuche mit seinem Großvater, der in Kriegsgefangenschaft in Texas geriet, und ein Krimidebüt um einen Serienmörder mit Aufmerksamkeitsdefizit: die Buchtipps von Ruth Bender.

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Daniel Day-Lewis’ letzter Film über einen Schneidermeister zwischen Kunst und Perfektionswahn, Woody Allens bitterstes Werk seit Langem über zerbrechende Träume zwischen Riesenrädern, und umwerfend komisches Chaos hinter den Kulissen einer Hochzeit: die Filmtipps von Stefan Stosch.

15.06.2018

Fantastic Negrito hatte alles, verlor alles und gilt heute als neuste schwarze Blues-Sensation. Die Songs seines zweiten Albums „Please Don’t Be Dead“ schrieb er aus Angst um seine Kinder.

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