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Kultur Vampir auf Kreuzfahrt – „Hotel Transsilvanien 3“
Nachrichten Kultur Vampir auf Kreuzfahrt – „Hotel Transsilvanien 3“
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13:01 17.07.2018
Blind vor Liebe: Graf Dracula hat zwei untote Augen auf Kapitänin Ericka geworfen. Quelle: Foto: Sony
Hannover

In seiner dritten Folge löst sich das animierte Monster-Spektakel „Hotel Transsilvanien“ aus seiner gewohnten Umgebung und schickt die gesamte Ungeheuerbande auf eine Kreuzfahrt. Als Witwer, allein erziehender Vater und Manager eines Hotels, das von Menschen verachteten Monstern einen Ort der Erholung bietet, hat sich Graf Dracula zum echten Workaholic entwickelt.

Die Tochter schickt den Vampirdaddy aufs Kreuzfahrtschiff

Deshalb verordnet seine geliebte Tochter Mavis dem Vater ein wenig Erholung auf einem riesigen Kreuzfahrtschiff, das sich vom Bermuda-Dreieck auf in die versunkene Stadt Atlantis macht. Als die Kaptänin Ericka sich singend von der Brücke herunterschwingt, um die Gäste zu begrüßen, macht es bei Papa Dracula „zing“, was in der Vampirsprache „Liebe auf den ersten Blick“ bedeutet.

Aber der schwer verliebte Blutsauger ahnt nicht, dass die schöne Schiffsführerin gleichzeitig die Urenkelin des berüchtigten Vampirjägers Van Helsing ist, der Dracula und seinen monströsen Freunden weiterhin nach dem Leben trachtet.

Während Erika ein Attentat nach dem anderen auf ihn vorbereitet, entgeht Dracula vor Liebe blind daher tapsend immer wieder knapp ihren Anschlägen. Aber bald schon beginnt auch die Urenkelin die monsterhassenden Familientraditionen zu hinterfragen.

Streckenweise lustig, aber weit von Pixar-Qualität entfernt

Auch im dritten Teil von „Hotel Transsilvanien“ liefert Regisseur Genndy Tartakovsky solide, aber vollkommen oberflächliche Familienunterhaltung. Der dünne Plot bildet die Krücke für eine lose Aneinanderreihung von mehr oder weniger lustigen Sequenzen und Slapstick-Momenten.

Auch diese Sony-Produktion ist, was die inhaltliche wie visuelle Tiefe angeht, noch Lichtjahre von den Qualitätsstandards entfernt, die Pixar im Computeranimationsfilm gesetzt hat.

Von Martin Schwickert / RND

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